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Anschütz-Thoms, Daniela
Eisschnellläuferin (20. November 1974 in Erfurt) Seit 1984 betreibt die Thüringerin den Eisschnelllaufsport. 1993/94 wurde sie Deutsche Junioren-Meisterin im Mehrkampf. Zahlreiche vordere Platzierungen bei Deutschen, Europa- und Weltmeisterschaften sowie Olympischen Spielen folgten. 2001/02 und 2002/03 wurde sie Deutsche Meisterin über 5000 m. 2004/05 wiederholte sie diesen Erfolg und wurde im Team mit Sabine Völker und Anni Friesinger Weltmeisterin. Arnold, Berrit Schauspielerin (13. März 1971 in Erfurt)
Beck, Jacob Samuel
Maler (1715 in Erfurt bis 1778)
Der Maler (Stilleben, Porträts, biblische Szenen, Stadtlandschaften) wirkte zwischen 1735 und 1776 in seinem Atelier in der Johannesstraße 36 in Erfurt.
Beyer, Alexander Schauspieler (24. Juni 1973 in Erfurt)
Sängerin und Schauspielerin (2. Dezember 1979 in Erfurt)
Mit 18 machte Yvonne Catterfeld in Erfurt das Abitur und begann ein Jahr später in Leipzig an der Musikhochschule ein Jazz- und Populärmusikstudium mit dem Hauptfach Gesang. Bei der TV-Gala "Stimme 2000" erhielt sie einen Plattenvertrag. In der RTL-Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten" spielte sie die Rolle der "Julia Blum". Von Ende September bis Ende November 2001 war sie in über 20 Folgen zu sehen, dann wieder seit Frühjahr 2002 für dreieinhalb Jahre. Bei "TOP OF THE POPS" agierte sie als Co-Moderatorin. 2006 spielte Yvonne Catterfeld in der historischen ARD-Telenovela "Sophie – Braut wider Willen" Sophie von Alen, eine Adlige, die sich in den Sohn einer Näherin verliebt. Außerdem widmet sie sich weiter ihrer Musik. Mit dem von Dieter Bohlen produzierten Titel „Für dich" schaffte Catterfeld 2003 den musikalischen Durchbruch und landete mit dem Song auf Platz 1 der deutschen Charts.
Dornheim, Nicolaus Heinrich
Maler (1772 in Erfurt bis 9. August 1830)
Bedeutender Porträt- und Landschaftsmaler. Er schaffte zahlreiche realistische Zeichnungen des alten Erfurts vom Beginn des 19. Jahrhunderts.
Fischer, Dr. Johann Friedrich Christoph
Arzt (9. April 1772 in Erfurt bis 26. März 1817 in Erfurt)
Gabriel, Gerda (Susi Sause) Sängerin (24. Januar 1956 in Könnern) Gerda Gabriel ist zwar keine gebürtige Puffbohne, aber doch ein echtes Erfurter Original. Die in Könnern in Sachsen-Anhalt geborne Sängerin wollte zunächst Chemielehrerin werden. Nach einem Studienjahr wechselte sie an die Hochschule für Musik "Franz List" in Weimar und studierte Gesang. Dean Reed entdeckte sie 1979 und ließ sie in seiner Fernsehsendung "Der Mann aus Colorado" auftreten. Es folgten zahlreiche Fernsehauftritte. 1991 wurde Gerda Gabriel zum ersten Mal zur Musikantenkönigin gewählt mit dem Titel "Die Heimat darfst du nie vergessen". Ihre Verbundenheit mit Thüringen kommt auch in ihren Liedern zum Ausdruck: so im Titel "Heimweh nach Thüringen", und eine Liebeserklärung an Erfurt besang sie mit "Mein Herz, das schlägt in Erfurt". Seit 1995 ist Gerda Gabriel zudem als "Susi Sause" unterwegs und begeistert Kinder als singende Clownin. 1999 erhält sie den Herbert-Roth-Preis für ihr künstlerisches Schaffen. Das Repertoire der Sängerin, die auch moderiert, reicht von Volksmusik über Schlager- und Stimmungsmusik, Rockmusik, Oldies und Evergreens. Ein gern gesehener Gast ist Gerda Gabriel in Fernsehsendungen wie ”Achims Hitparade”, ”Zauberhafte Heimat”, “Wernesgrüner Musikantenschenke”, ”Herbert-Roth-Gala” oder ”ZDF-Sonntags-Konzert”. Gerda Gabriel hat einen Sohn.Gehlen, Reinhard
Gottschalk, Heinz-Jürgen "Gotte"
Schon als Kind ließ Heinz-Jürgen Gottschalk's Mutter ihn als jodelnden Jungbayern auftreten. Anfang der 60er Jahre wird Gotte, wie Gottschalk von seinen Kollegen und Fans genannt wird, von der Beatlemania erfasst. 1964 gründen sich die "Spotlights", denen auch Jürgen Kerth angehört. Überwiegend spielen sie Cover-Versionen der Beatles, Stones und anderer Bands. Die DDR-Staatsmacht zwingt die Band, ihren Namen in die "Rampenlichter" einzudeutschen. Schließlich erhält die Band 1966 im Zuge des des 11. Plenums des ZK der SED Spielverbot. 1968 gründen sich die "Nautiks", die sich ebenfalls an englischen Vorbildern orientieren. Die DDR-Behörden verbieten die "Nautiks" mit der Begründung, die Band habe unerlaubt West-Instrumente eingeführt. Monate zuvor weigerte sich Gotte als Informant für die Stasi zu arbeiten. 1973 schließt er sich der Berliner Horst-Krüger-Band an, wo er mit Künstlern wie Tamara Danz (später "Silly") und dem späteren Karat-Gitarristen Bernd Römer zusammen spielte. 1976 verlässt Gotte die Band wieder und gründet die "Neue Generation". 1980 entscheidet sich Gotte Gottschalk für eine Solo-Karriere. Als der "Nur 1 Typ mit Gitarre" schafft er sich nur mit Mikrofon, Mundharmonika und Gitarre eine Fangemeinde und begleitet große DDR-Bands auf Tour. 1984 erscheint sein erstes Solo-Album "Wenn ich auf dem Rücken lieg". Nach einem Auftritt in West-Berlin 1985 flüchtet Gotte und lässt sich in München nieder, wohin ihm seine Familie nach drei Jahren mit einer Ausreisegenehmigung folgte. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, musikalisch neu Fuß zu fassen, hörte man ihn später bei Produktionen von Künstlern wie Hansi Hinterseer, Nicole, Jürgen Drews, Patrick Lindner und vielen anderen. Als Chorsänger für Studioproduktionen, Film-Synchronisator (Gotte ist die Gonzo-Singstimme bei den Muppets) und Songschreiber für andere Künstler hat sich der Musiker ein zweites Standbein geschaffen. Nach einer schweren Erkrankung Mitte der 90er Jahre besinnt sich Gotte auf seine Wurzeln. Seit ein paar Jahren geht er wieder auf Tour und spielt außerdem mit Ex-Nautiks Mitstreiter Werner Zentgraf als "Golden Songs" oder mit der Band "Vital" bei Oldiefestivals. Hansmann, Christian
Langstreckenschwimmer (7. Februar 1977 in Erfurt)
Der zur weltweiten Top 10 der Langstreckenschwimmer gehörende Christian Hansmann ist Dipl. Medienwissenschaftler. Als erster Erfurter Spezialist für die langen Distanzen im Freiwasser hat er sehr viel für die Popularität dieser bis dato wenig bekannten Disziplin des Schwimmsports beigetragen. In den Jahren 2002 und 2004 wurde er Mannschafts-Europameister und im Jahr 2003 Vizeweltmeister mit der Mannschaft über 25 km. Das längste Rennen seines Lebens bestritt er über die Distanz von 88 km im Jahr 2005 in Argentinien. Das prestigeträchtigste, weil härteste Rennen, bestritt er im August 2005 mit der erfolgreichen Durchquerung des Ärmelkanals von Dover nach Calais, die ihm als erstem Thüringer überhaupt gelungen ist. Hohlfeld, Vera Radprofi (24. Februar 1972 in Erfurt)
Huth, Willy Robert
Maler (1890 in Erfurt bis 1977)
Maler und Graphiker. Sein künstlerischer Nachlass umfasst rund 200 Gemälde, 2400 Zeichnungen, Aquarelle und Druckgraphiken sowie Skizzenbücher. Nach dem ersten Weltkrieg ging er nach Berlin.
Bluesgittarist (19. Juli 1948 in Erfurt)
Der Erfurter Bluesmusiker spielte schon in Schülerbands und später zusammen mit Heinz-Jürgen "Gotte" Gottschalk bei den Spotlights. 1970 gründete er seine erste eigene Band. Ab 1971 trat Kerth als Profimusiker mit dem Jürgen-Kerth- Quintett auf. Musikalisch beinflusst durch die Stones- und Beatles-Ära, reicht sein Repertoire von lustig populären Liedern bis zu Instrumentals, die auf Blues und Jazz verweisen. Die überwiegend selbst getexteten Stücke sind um Aussagen bemüht. 1977 und 1978 wird er zum besten Gitarristen der DDR gekürt. 1982 erscheint das Album "Gloriosa", dessen Texte, insbesondere der des Titelsongs, das Plattenlabel Amiga veranlasste Kerth mitzuteilen, dass alles aufgearbeitet sei und weitere Aufnahmen nicht in Frage kämen. Nach der Wende reist Jürgen Kerth mit seiner Frau wiederholt in die USA nach Florida, in die Heimat des Blues. Kerth spielt dort zahlreiche Konzerte und trifft einmal die Blueslegende B. B. King, der ihn während eines Konzertes auf die Bühne holt und ihn als einen der wichtigsten Blueser Deutschlands vorstellt. 1999 wird Kerth mit dem Kulturpreis der Stadt Erfurt geehrt. Der Erfurter Rapper Clueso macht 2004 mit einer Neuinterpretation des Kerth-Titels "Nacht unterwegs" aufmerksam. Kerth, der daran mitwirkte, erlangte damit überregionale Bekanntheit.
Eiskunstläufer (30. September 1980 in Erfurt)
Mörstedt, Alfred Traugott
Maler (15. März 1925 in Erfurt) 1948 bis 1952 Studium an der Hochschule für Baukunst und Bildende Künste in Weimar bzw. Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin. 1954 – 1960 als Industriegestalter tätig, seit 1960 als freischaffender Künstler. 1997 erhielt Mörstedt den Kunstpreis der Stadt Erfurt. 1998 erhielt der Maler das Bundesverdienstkreuz.
Pätz, Elisabeth
Schachspielerin (Juli 1985 in Erfurt)
Mit 13 Jahren feierte "Miss Eli" ihr Debüt in der Frauen-Nationalmannschaft, mit 14 wurde die Dresdner Bundesliga-Spitzenspielerin 1999 deutscher Damen-Meister.
Publizist (29. April 1886 in Erfurt bis 11. Juli 1975 in Marbach am Neckar)
Moderator (15. Juli 1970 in Erfurt)
Reichart, Johann Christian
Gartenbaubegründer (4. Juli 1685 in Erfurt bis 30. Juli 1775)
Begründer des professionellen Gartenbaus, entwickelte das System der 8-jährigen Fruchtfolge. Widmete sich dem Brunnenkresseanbau und der Samenzucht. Veröffentlichte das Hauptwerk "Land- und Gartenschatz".
Reinhardt, Janin Moderatorin und Schauspielerin (14. November 1981 in Erfurt)
Karat-Gitarrist und Rockmusiker (6. September 1952 in Erfurt)
Inspiriert von den frühen Beatles, begann Bernd Römer 1966 autodidaktisch Gitarre spielen zu lernen. 1971 beendete er seine Berufsausbildung als Funkmechaniker mit Abitur. Zu dieser Zeit spielte er in der Erfurter Band "Phytons" mit, bis er 1973 als Gitarrist zur Horst-Krüger-Band aus Berlin stieß. Damit begann seine Karriere als Profimusiker. In Berlin besuchte Römer von 1974 bis 1977 die Musikschule Friedrichshain, die er als staatlich anerkannter Gitarrist abschloss. 1976 wurde er für Ulrich Pexa der neue Gitarrist der Rockgruppe Karat, mit der er Alben wie "Über sieben Brücken", "Schwanenkönig" oder "Der blaue Planet" einspielte. Anfang der 80er Jahre wurde Bernd Römer zum besten Gitarristen der DDR durch das Jugendradio DT 64 erklärt. Neben seiner Arbeit bei "K...!", wie sich die Band nach dem Tod des Sängers Herbert Dreilich nach einem Streit um den Band-Namen nennt, bildet der Mitbegründer der Allstar-Band "Die Gitarreros" auch Nachwuchsgitarristen aus und musiziert solo oder mit anderen Künstlern zusammen.
Schenk, Franziska
Eisschnellläuferin und Moderatorin (13. März 1974 in Erfurt)
Die Eisschnellläuferin hat zahlreiche Siegerplätze errungen. Unter anderem wurde sie 1993 Juniorenweltmeisterin. Bei der Olympiade 1994 gewann sie Bronze über 500 Meter. Bei der WM 1997 wurde Schenk Sprintweltmeisterin in allen vier Teildisziplinen. Mittlerweile ist Franziska Schenk auch als Moderatorin tätig (Guinness-Show, Sportschau-Telegramm).
Smalun, Silvio
Eiskunstläufer (2. November 1979 in Erfurt)
Der Eiskunstläufer wurde 2001 Deutscher Meister. Schauspieler (11. März 1926 in Erfurt)
Journalist (7. Mai 1925 in Erfurt)
Schreck, Stephan Radprofi (15. Juli 1978 in Erfurt)
Moderator (1. Januar 1974 in Erfurt)
Schroeter, Johann Hieronymus
Amtmann (30. August 1745 bis 29. August 1816 in Lilienthal bei Bremen)
Als Amtmann in Lilienthal baute er eine der größten Sternwarten Europas auf. Er beobachtete den Mond, den Jupiter (Beiträge zu den neuesten astronomischen Entdeckungen), den Saturn, die neu entdeckten Kleinplaneten und Kometen (Beobachtungen des großen Cometen von 1807 in physikalischer Hinsicht). In 30 Jahren Forschungstätigkeit veröffentlichte er eine Vielzahl seiner wichtigen Beobachtungsergebnisse.
Trommsdorff, Dr. Johann Bartholomäus
Eisschnellläuferin (10 Mai 1973 in Erfurt)
Westermann, Christine
Radrennenfahrer (4. April 1978 in Erfurt)
René Wolff begann 1987 mit dem Radsport. 1995 und 1996 wurde er im Sprint Juniorenweltmeister und 1999 Europameister. 2001 holte er sich den Deutschen Meistertitel im Keirin, eine aus Japan stammende Variante des Sprints. 2003 wurde Wolff Deutscher Meister im Sprint, Keirin sowie im Olympischen Sprint und holte Sprint-Bronze bei den Weltmeisterschaften. Bei den Olympischen Sommerspielen 2004 in Athen holte er Gold im Teamsprint und Bronze im Sprint. 2005 gewann René Wolff bei den Bahnradweltmeisterschaften in Los Angeles im Sprint die Goldmedaille. "1987 habe ich mit dem Radsport begonnen. Und von Anfang an war mein größtes Ziel, Sprintweltmeister zu werden. Der Sprint ist die Königsdisziplin. Nur Gold bei Olympia könnte das toppen", sagt René Wolff.
Musikerin (25. März 1959 in Erfurt)
Die gelernte Damenschneiderin besuchte die Bezirks-Musikschule Erfurt und führte danach ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar durch. Ab 1976 war sie Mitglied im Erfurter Tanzorchester und sang in einer Amateuer-Rockband. 1981 war sie Preisträgerin des Nachwuchsfestivals "Goldener Rathausmann" in Dresden. 1982 folgte der erste Auftritt mit den "Smokings" in der Fernsehsendung "Rund" und 1983 die erste Live-Tour mit der Band "Silberner Bong". 1984 startete Petra Zieger ihre Solokarriere. Es erschien das Album "Traumzeit", dem bis 1989 zwei weitere Alben folgen. 1990 tritt die Rocklady erstmals in den USA auf. 1992 erscheint das Album "Lust", dem eine Tournee mit neu formierter Band folgt. 2003 startete sie die "20 Jahre Petra Zieger Jubiläumstour" mit den großen Hits aus 20 Jahren Petra Zieger und Band. |