EVAG rechnet mit Energieeinsparung

Nachhaltigkeit

Nachhaltige Impulse für eine lebenswerte Stadt zu setzen, ist seit langem das Anliegen der Erfurter Verkehrsbetriebe. 1999 wurde die EVAG als erstes deutsches ÖPNV-Unternehmen erstmals nach dem damals geltenden Qualitätsstandard zertifiziert. 2002 folgte Ökoprofit. Ein Jahr später wurde ein Umweltschutz-Management-System gemäß DIN EN ISO 14001 implementiert.

„Seit 2010 beteiligen wir uns regelmäßig am Nachhaltigkeits-Abkommen-Thüringen. Dabei geht es nicht nur darum, umweltfreundliche Angebote zur Verknüpfung von Bus, Stadtbahn, Fahrrad und ruhendem Verkehr zu entwickeln. Wir fassen den Begriff der grünen Mobilitätskette noch viel weiter und setzen schon bei der Beschaffung von Bussen und Stadtbahnen auf umweltfreundliche Aspekte. Auch die Wartung und Instandhaltung richtet sich nach diesen Standards“, betont Myriam Berg, Vorstand der EVAG.

Ein Grund mehr für Thüringens Ministerin Anja Siegesmund, in den Erfurter Verkehrsbetrieben vorbeizuschauen und die Urkunde des Nachhaltigkeitsabkommens Thüringen persönlich an Myriam Berg zu übergeben. Im Rahmen einer Betriebsbesichtigung überzeugte sich die Ministerin für Umwelt, Energie und Naturschutz am Mittwoch, dem 7. Februar 2018, von den hohen Qualitätsstandards der EVAG.

Myriam Berg erläuterte im Beisein von Kathrin Hoyer, Beigeordnete für Umwelt, Kultur und Sport der Landeshauptstadt Erfurt und SWE Konzerngeschäftsführer Peter Zaiß die im vergangenen Jahr erfolgreich umgesetzten Projekte.
Neben der Anschaffung von fünf Gelenkomnibussen nach Abgasnorm Euro VI erfolgten umfangreiche Sanierungsmaßnahmen in der Straßenbahn-Hauptwerkstatt. So wurde die vorhandene Beleuchtungsanlage komplett durch automatisch gesteuerte LED-Leuchten ersetzt. „Die Leuchten können tageslichtabhängig gesteuert werden. Dadurch erzielen wir eine Energieeinsparung von 71 Prozent gegenüber der bisherigen Beleuchtungsanlage. Das entspricht der Einsparung von 202 Tonnen Kohlendioxid jährlich. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums“, sagt Myriam Berg.

Was meinen Sie dazu?