Ein Erfurter schreibt über Puffbohnau und den Rest der Welt...
Anm. d. V.: schon 1991 entschied ich mich dagegen, aus beruflichen Gründen "mein Erfurt" zu verlassen und bin mit meiner Geburtsstadt, den netten Leuten hier, der Altstadt, der Gera und der Kultur unzertrennlich verbunden.
Dieses Blog soll meine tiefe Verbundenheit zu Erfurt und Thüringen in das Internet tragen. Ja, ich bin Erfurter mit Leib und Seele
ps. Die "Puddingbude" ist die "Rotplombe", eine ehemalige Puddingpulverfabrik an der ebenfalls ehemaligen Amploniusstraße...
Anm. d. V.: schon 1991 entschied ich mich dagegen, aus beruflichen Gründen "mein Erfurt" zu verlassen und bin mit meiner Geburtsstadt, den netten Leuten hier, der Altstadt, der Gera und der Kultur unzertrennlich verbunden.
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ps. Die "Puddingbude" ist die "Rotplombe", eine ehemalige Puddingpulverfabrik an der ebenfalls ehemaligen Amploniusstraße...
LSD-Brotzeit?
Stichworte cia, geheimexperimente, kalter krieg, lsd, pont-st.-esprit
Fast 60 Jahre ist es her:
1951 brach in einem kleinen beschaulichen Dorf in Frankreich der Massenwahnsinn aus ...
Nun gibt es eine offizielle Anfrage der französischen Regierung an die USA über geheime LSD-Experimente in den 1950er-Jahren!
Was war in Pont-St.-Esprit passiert?
Von einem Tag auf den anderen traten hunderte Fälle von Massenwahnsinn auf. Ermittler tappten im Dunkel. Man vermutete damals Mutterkorn (bewusstseinsverändernde Schimmelpilze im Getreide) oder eine Vergiftung (mit Quecksilber?) der Betroffenen als Ursache.
Ein Mann versuchte sich zu ertränken, während er schrie dass "Schlangen seinen Unterleib fressen". Eine 11-Jährige versuchte ihre Großmutter zu würgen, ein anderer Dorfbewohner rief "Ich bin ein Flugzeug" und sprang aus dem 2. Stockwerk. Er brach sich beide Beine, schleppte sich aber noch Dutzende Meter weiter.
Viele Dorfbewohner endeten in einer Zwangjacke und Irrenanstalt.
Wie LSD wirkt, kann im Musikvideo von Jefferson Airplane: One pill makes you larger, one pill makes you small bewundert werden...
Es passt aber genau in die Zeit, als der Kalte Krieg begann und die Geheimdienste erstmals Gehirnwäsche und Gedankenkontrolle im Labor und in der realen Welt erprobten, um eine Extra-Waffe für das Kriegsarsenal zu finden.
Dass unschuldige Menschen zu Schaden kamen oder in Pont-St.-Esprit sieben von den Dorfbewohnern starben, dass nahm man bewusst hin.
Weitere "LSD-Experimente" in Großstädten wurden aufgrund der "französischen Resultate" untersagt.
Es werden noch mehr Irrsinns-Wahrheiten ans Tageslicht kommen, denn Geheimdokumente werden immer für mindestens 50 Jahre als Verschlusssache erklärt.
1951 brach in einem kleinen beschaulichen Dorf in Frankreich der Massenwahnsinn aus ...
Nun gibt es eine offizielle Anfrage der französischen Regierung an die USA über geheime LSD-Experimente in den 1950er-Jahren!
Was war in Pont-St.-Esprit passiert?
Von einem Tag auf den anderen traten hunderte Fälle von Massenwahnsinn auf. Ermittler tappten im Dunkel. Man vermutete damals Mutterkorn (bewusstseinsverändernde Schimmelpilze im Getreide) oder eine Vergiftung (mit Quecksilber?) der Betroffenen als Ursache.
Ein Mann versuchte sich zu ertränken, während er schrie dass "Schlangen seinen Unterleib fressen". Eine 11-Jährige versuchte ihre Großmutter zu würgen, ein anderer Dorfbewohner rief "Ich bin ein Flugzeug" und sprang aus dem 2. Stockwerk. Er brach sich beide Beine, schleppte sich aber noch Dutzende Meter weiter.
Viele Dorfbewohner endeten in einer Zwangjacke und Irrenanstalt.
Zitat:
Die amerikanische Zeitschrift Time Magazine, deren Herausgeber Henry Luce eng mit den Propagandaaktivitäten der CIA in den 50er-Jahren verbunden war, berichtete: »Betroffene fielen ins Delirium: Patienten warfen sich auf dem Bett hin und her, sie schrien entsetzt, aus ihrem Körper sprießten rote Blumen, ihre Köpfe hätten sich in geschmolzenes Blei verwandelt. Aus dem Krankenhaus von Pont-Saint-Esprit wurden vier Selbstmordversuche gemeldet.«
Zitat:
In seinem Buch A Terrible Mistake: The Murder of Frank Olson and the CIA’s Secret Cold War Experiments (Deutsch: Ein schrecklicher Fehler: Der Mord an Frank Olson und die CIA-Experimente im Kalten Krieg) dokumentiert der investigative Journalist H.P. Albarelli, dass der Krankheitsausbruch in Pont-St.-Esprit auf ein geheimes Projekt unter der Leitung der streng geheimen Abteilung Special Operations Division der US Army in Fort Detrick im US-Bundesstaat Maryland zurückzuführen ist, bei dem LSD versprüht wurde. Seiner Schilderung nach arbeiteten die Wissenschaftler, die mit der falschen Begründung verunreinigten Brotes oder einer Quecksilbervergiftung die wahre Ursache des Vorfalls vertuscht haben, für das Pharmaunternehmen Sandoz, das sowohl der US Army als auch der CIA das Rauschmittel LSD für Forschungszwecke geliefert hatte." (Kopp-Verlag)
Es passt aber genau in die Zeit, als der Kalte Krieg begann und die Geheimdienste erstmals Gehirnwäsche und Gedankenkontrolle im Labor und in der realen Welt erprobten, um eine Extra-Waffe für das Kriegsarsenal zu finden.
Zitat:
Im Rahmen der Forschung über LSD als Offensivwaffe hat die US Army laut Albarelli in der Zeit von 1953 bis 1965 über 5.700 ahnungslose amerikanischen Militärangehörigen Drogen verabreicht. Aufgrund geheimer Verträge mit mehr als 325 Colleges, Universitäten und Forschungseinrichtungen in den USA, Kanada und Europa wurden gemeinsam mit der CIA an weiteren 2.500 Personen umfangreiche Tests mit LSD und anderen Drogen durchgeführt, viele davon waren Krankenhauspatienten und College-Studenten.
Weitere "LSD-Experimente" in Großstädten wurden aufgrund der "französischen Resultate" untersagt.
Zitat:
Ein Beamter der DGSE, der nicht namentlich genannt werden wollte, erklärt: »Sollten sich die Enthüllungen im Einzelnen als wahr erweisen, wäre dies für die Menschen in Pont-St.-Esprit und für alle Bürger Frankreichs äußerst bedrückend. Dass Regierungsbehörden der Vereinigten Staaten bewusst unschuldige ausländische Bürger zur Zielscheibe eines solchen Experiments machen würden, stellt einen Verstoß gegen das Völkerrecht und eine Verletzung internationaler Verträge dar.«
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