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Alt 08.09.2009, 20:06   #1 (permalink)
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Cool Wat haste Dir verändert II...

Und wieder steht die S-Bahn in Berlin still... aufgrund von "zufällig" entdeckten schadhaften Bremszylindern:

Zitat:
Hunderttausende Pendler in Berlin und Brandenburg wurden am Dienstag von dem neuerlichen Chaos bei der S-Bahn kalt erwischt. Vor allem aus den Außenbezirken und dem Umland kamen Pendler nur schwer ans Ziel. Viele stiegen in U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse um, die aber teils überfüllt waren, so dass Fahrgäste zurückbleiben mussten.

In der Innenstadt wurde der Verkehr auf der wichtigsten Ost-West-Verbindung zwischen Alexanderplatz und Westkreuz komplett eingestellt. Insgesamt 24 S-Bahnhöfe wurden geschlossen. Am Dienstag gab es zunächst nicht einmal einen Notfahrplan, so dass mehr oder weniger das Zufallsprinzip im S-Bahn-Verkehr waltete.
NETZEITUNG | UNTERNEHMEN WIRTSCHAFT NACHRICHTEN: Frust über neues S-Bahn-Chaos in Berlin
NETZEITUNG WIRTSCHAFT UNTERNEHMEN NACHRICHTEN: Neues S-Bahn-Chaos bringt Senat unter Druck

:angry4:
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Demokratien werden weder von extremistischen Parteien noch von Terroristen zu Fall gebracht, sondern durch das Versagen ihres gewählten Führungspersonals
Karl Georg Zinn


Es wird niemals funktionieren, Menschenrechte durchzusetzen, indem man anfängt, Menschenrechte zu brechen.
Johan Galtung

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Geändert von Robi_san (08.09.2009 um 20:14 Uhr)
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Alt 20.04.2010, 18:02   #2 (permalink)
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Cool Eine Abrechnung

ein sehr schöner Artikel über das S-Bahn-Unding in Berlin:
Berliner S-Bahn: Die Entgleisung | Wirtschaft | ZEIT ONLINE
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Alt 23.08.2010, 21:32   #3 (permalink)
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Cool

Weniger fahren, mehr bezahlen?
Gleisnutzungsgebühr: S-Bahn: Weniger fahren ? mehr bezahlen - Verkehr - Berlin - Tagesspiegel

Die Schieneninfrastruktur gehört dem Volke, wie kann da ein Konzern wie die DB überhaupt Kosten erheben?
Wird der Bahntrassenbau nicht massiv mit Steuermitteln bezuschusst?
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Alt 24.08.2010, 09:54   #4 (permalink)
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Daumen runter

Bahnkunden als Bittsteller? -- kobinet
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Alt 26.08.2010, 16:41   #5 (permalink)
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Schwarzbuch Deutsche Bahn - Leseprobe Christian Esser auf bilandia
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Alt 31.08.2010, 11:02   #6 (permalink)
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Ausrufezeichen Schweizer gewinnen Bahnvergleich

Schweizer gewinnen Bahnvergleich -- kobinet

Schweizer gewinnen Bahnvergleich.
© kobinet/lad
Wien (kobinet) „Eine Fahrt mit der Eisenbahn kann ich beim besten Willen nicht als Reise bezeichnen. Man wird ja lediglich von einem Ort zum anderen befördert und unterscheidet sich damit nur sehr wenig von einem Paket“, meinte einst der englische Schriftsteller John Ruskin.

Auch wenn diese Beschreibung sehr hart ist, so traf sie für Rollstuhlfahrer, die vor nicht allzu langer Zeit noch im Gepäckwagen reisen mussten, zu.

Behinderte Menschen als Kunden
In den letzten Jahren versuchten alle Bahnen daher, ihr Service für behinderte Menschen deutlich zu verbessern. Es wurden auch für Rollstuhlfahrer zugängliche Fahrzeuge angeschafft und zentrale Servicestellen zur Anmeldung von Unterstützungsbedarf eingerichtet.

Dieser kobinet-Vergleichstest erkundete, welchen Service die größten Bahnen in der Schweiz, Deutschland und Österreich derzeit für Personen mit Rollstuhl anbieten.

Was verglichen wurde: Wie lange müssen sich Rollstuhlfahrer vorher anmelden, wenn sie eine Einstiegshilfe benötigen? Was kostet diese telefonische Anmeldung?

Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, kontaktierte kobinet die verantwortlichen Personen bei SBB (Martin Berchtold), DB (Ellen Engel) und ÖBB (Christian Schwarzl) und führte zusätzlich eine Reihe von Hintergrundgesprächen mit behinderten Nutzern.

Bei einem dieser Hintergrundgespräche mit einem behinderten Kunden aus der Schweiz fiel ein wichtiger Satz: „Egal wie man die Bahnen bewertet, vergleichen müssen wir das Angebot für uns mit jenem für nicht behinderten Passagiere.“

So gesehen kommt keines der drei Unternehmen jenem Service nahe, den nicht behinderte Kunden selbstverständlich tagtäglich nutzen können. Rollstuhlfahrer werden angehalten, den Verkehrsbetrieben vorab einen Fahrwunsch mitzuteilen. Es ist ihnen auch nicht möglich, bei allen für nicht behinderte Menschen nutzbaren Bahnstationen ein- bzw. auszusteigen.

Dem Ziel einer gleichberechtigten Nutzung kommen - so das Ergebnis dieses Tests – allerdings die Schweizerischen Bundesbahnen mit Abstand am nächsten. Die SBB sind somit klarer Sieger des Tests.

Platz 1: SBB mit dem besten Service
Die Schweizerischen Bundesbahnen führen seit dem Jahr 2005 jährlich eine Kundenbefragung unter rund 1.000 Personen durch und kennen exakt die Anforderungen ihrer Fahrgäste. „2009 gaben ihr die Kunden die Gesamtnote 8,8 auf einer Skala von 1 bis 10“, so die SBB.

Die SBB definierten die wichtigsten 170 Bahnhöfe im Netz als Stützpunktbahnhöfe. Wer beispielsweise eine Einstiegshilfe mit dem „Mobilift“, so heißt der Hebelift in der Schweiz, benötigt, kann dies normalerweise bis eine Stunde vor der Abreise an einem Stützpunktbahnhof beim „Call Center Handicap“ anmelden. Nur bei 15 der 170 Stützpunktbahnhöfen beträgt diese Zeit 2 Stunden.

Dem Anrufer beim „Call Center Handicap“ entstehen keine Kosten, da dieses innerhalb der Schweiz mit einer Gratis-Nummer erreichbar ist.

Im Vorjahr wurden 121.000 Unterstützungsdienste für mobilitätsbehinderte Menschen geleistet.

Die SBB bieten im Vergleich mit den ÖBB und der DB den mit Abstand besten Service.

Platz 2: Stetige Verbesserungen bei ÖBB
Angesichts der Leistungen der SBB haben die ÖBB noch gewaltigen Nachholbedarf.

Das Angebot für Rollstuhlfahrer war seitens der ÖBB vor 10 Jahren noch das schlechteste der in diesem Test verglichenen Bahnen. Da es kaum für Rollstuhlfahrer benützbare Züge gab, fiel es nicht auf, dass die Hebelifte schrottreif waren, Hilfeleistungen mehrere Tage vorher angemeldet werden mussten und es keine zentrale Bestellmöglichkeit für diese Hilfeleistungen gab.

Doch die ÖBB arbeiten stetig an Verbesserungen des Service. Derzeit beträgt die Zeit für die Voranmeldung eines Hebelifts einen Tag. Auf größeren Bahnhöfen könne die Hilfeleistung auch kurzfristiger erfolgen; garantieren könne man dies aber nicht.

Bestellungen sind zentral beim MobilitätsCallCenter unter der normalen Telefonnummer 05 17 17 (Durchwahl 5 und nochmals 5) möglich.

Die ÖBB haben im Jahr 2007 gemeinsam mit den Behindertenverbänden eine Ausschreibung zu Hebeliften organisiert und die Anforderungen erhöht. Das Ergebnis eines Großeinkaufes an Hebliften ist nun, dass die ÖBB die modernsten und funktionellsten Hebelifte im deutschsprachigen Raum besitzen.

Platz 3: Mobilitätsservice soll bei der DB bedarfsgerechter werden
Auch die Deutsche Bahn benötigt innerhalb von Deutschland eine Anmeldung bei der Mobilitätsservice-Zentrale 24 Stunden vor der Fahrt. So wie die ÖBB kann auch bei der DB Service kurzfristiger möglich sein; zuverlässig garantieren könne man das aber ebenfalls nicht.

Von 16 Standorten - sogenannten Basisstationen - sorgen mobile Teams dafür, dass an kleineren und mittleren Bahnhöfen Unterstützung angeboten werden kann. Dafür benötigt die DB allerdings die oben erwähnte Anmeldung.

Das Konzept der Schweizer Stützpunktbahnhöfe möchte die DB in absehbarer Zeit nicht einführen, hält man fest.

Die Voranmeldung einer benötigten Hilfsleistung (beispielsweise der Bedarf eines Hebelifts) hilft der Bahn in der Organisation. Es verwundert daher, dass die DB zur Voranmeldung eines Hebelifts eine für Kunden kostenpflichtige Nummer betreibt. Die Anrufkosten betragen zwischen 0,19 Euro und 0,42 Euro pro Minute; je nachdem aus welchem Fest- oder Mobilnetz man anruft.

Auf Nachfrage erfuhr kobinet, dass die DB dies auch nicht ändern möchte. sch
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Alt 03.01.2011, 21:45   #7 (permalink)
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Cool S-Bahn hat sich abgeschafft

S-Bahn-Desaster in Bildern:
Bildergalerie: S-Bahn-Chaos in Berlin - Fotostrecken - Mediacenter - Tagesspiegel

Zitat:
Zum Jahresbeginn fahren auf vier Strecken keine Züge mehr. Nur 213 der 632 vorhandenen Viertelzüge sind einsatzfähig. Entsprechend überfüllt sind die verbliebenen Züge.
Von Wartenberg in die City: Pendeln im S-Bahn-Chaos - ein Erfahrungsbericht - Verkehr - Berlin - Tagesspiegel
S-Bahn-Chaos: Die toten Gleise von Berlin - Meinung - Tagesspiegel
Neuer Notfahrplan: Berliner S-Bahn-Kunden flüchten zur BVG - Verkehr - Berlin - Tagesspiegel

Erich, wir brauchen mehr Sonderzüge nach Pankow :laughing7:
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berlin, chaos, privatisierungsdebakel, s-bahn

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