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Dies und Das Hier passen alle Beiträge hinein, für die es keine eigene Rubrik gibt.

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Alt 21.02.2012, 15:47   #1 (permalink)
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Cool Umwelt: Schiefergaswahnsinn

Mit steigenden Energiepreisen und dem Hunger der westlichen Zivilisation nach fossilen Brennstoffen wird mit "unkonventionellen" Methoden Erdgas aus dem Erdreich gefördert. Für das kurzfristige Ziel der Unabhängigkeit von importierten Brennstoffen und bezahlbare Energiepreise erhält man langfristig ein dauerhaft geschädigtes Grundwasser, verpestete Luft und Gift in der Umwelt.

Im Forum habe ich schon einmal auf den Trinkwassergebieteschutz und die Folgen der Vergiftung des Grundwassers hingewiesen, außerdem Erdbebengefahren:

Gesehen: Gasland

Heute steht in der Zeitung, dass frühestens ab 2016 Schiefergas in Thüringen gefördert werden soll:
Erdgasförderung in Thüringen frühestens in vier Jahren - tlz.de

Und das es sehr umstritten ist:
Suche nach Erdgas in Türingen umstritten - tlz.de

In den USA und England wird seit ca. 2005 Schiefergas"auspress"förderung betrieben, mit heftigen Umweltschäden... trotzdem lauten die Pressetexte der Gasbohrunternehmen und ihrer Mutterkonzerne in etwa so:

"Niemand hat die Absicht das Trinkwasser zu vergiften.
"

Es gibt derweil auch mehrere Untersuchungen aus den USA, die belegen, wie tödlich die in den Untergrund gepumpten Chemikalien sind:

Zitat:
Zur Frackflüssigkeit ist zu lesen, dass selbst bei einem Chemikalienanteil von nur 0,44 Prozent – Frackflüssigkeit enthält bis zu 15 Prozent Chemikalien – der Anteil von Säuren und Bioziden noch hoch genug ist, um eine Kuh zu töten “um ein echtes Beispiel zu zitieren”.
Quelle: USA: Studie über Fracking findet vor allem Probleme der konventionellen Gasförderung | Unkonventionelle Gasförderung

Ich weise auch auf das Verhalten von Unternehmen hin, die Umweltschäden verursachen, die Verantwortung NICHT übernehmen und sich aus dem Staub machen... der Steuerzahler darf es dann richten:
Baia-Mare-Dammbruch
Chemieunfall in Ungarn: "Der Schlamm hat ihn bis auf die Knochen verbrannt" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama

BNK Petroleum sucht primär nach Schiefergas, aber sieht auch das Potential für in Kohleflöz- und Sandstein gebundenem Methan.
Sehr interessant sind die veröffentlichten Karten von BNK Petroleum, die auch die Fördergebiete von ExxonMobil und Wintershall zeigen.
Karte der Fördergebiete in Deutschland

Fazit:
Die Bürgerinitiativen und Naturschutzverbände fordern:
Die Förderung unkonventioneller Gasvorkommen muss verboten werden.
Es handelt sich um eine Hochrisikotechnologie, deren Folgen nicht kontrollierbar, nicht rückholbar und nicht reparierbar sind. Alle bisher erprobten Techniken, sind zu risikoreich für Umwelt, Mensch und Ressourcen. Bei Unfällen gibt es keine Gegenmaßnahme, die angewendet werden könnten.

mehr auf
Stop Fracking | Facebook
Fracking - Gefahren durch Gasbohren !! | GreenAction
Gegen Gasbohren...
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Alt 21.02.2012, 16:08   #2 (permalink)
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Cool Nachtrag

Kanadier suchen Thüringen nach Erdgas ab - tlz.de

Anschauen:
Exxon US-Konzern vergiftet Grundwasser in Norddeutschland - YouTube


Schiefergassuche in Polen (Lebien LE-2H Bohrloch) Quelle: http://www.3legsresources.com/media/...eport-2011.pdf
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Alt 22.02.2012, 08:21   #3 (permalink)
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... und dieses Thema gehört ständig auf die erste Seite. Es wird wirklich ERNST gemacht! Die LINKE Thüringens hat sich dem Thema angenommen und im Umweltausschuss des Landtages vor den Gefahren gewarnt.

So langsam komme ich nicht mehr mit, warum andere PARTEIEN da scheinbar stillschweigend zusehen. Deren Mitglieder wohnen doch auch hier und trinken Wasser von hier, haben Kinder hier und haben Augen und Ohren, um zu sehen was die Technologie in den USA schon bewirkt hat.

Wenn sich keine andere Partei dem Thema annimmt, muss man sich nicht wundern, wenn zunehmend den LINKEN das Gehör geschenkt wird. Siehe 380 kV-Leitung durch Thüringen und das Engagement der Bürgermeisterin von Großbreitenbach, Petra Enders, von der LINKEN.

Hier die Pressemitteilung vom 17.02.:
Zitat:
Thüringen wäre von Schiefergasförderung stark betroffen

Nach der heutigen Sitzung des Umweltausschusses, der sich umfassend mit Gewinnung von Erdgas aus Schieferstein befasst hat, spricht die Umweltpolitikerin der Linksfraktion, Katja Wolf, von nicht zu unterschätzenden Risiken.

Für viele sei der Tagesordnungspunkt zur Schiefergasförderung ein Aha-Erlebnis gewesen. Die Firma BNK Petroleum habe ihr Konzept zur Förderung dieses Gases in Thüringen vorgestellt. Die Muttergesellschaft aus Kanada produziere schon viele Jahre in den USA und habe damit Erfahrungen. Erkundungen fänden auf einem großen Gebiet in Thüringen statt. Von Heiligenstadt bis Jena, von Nordhausen bis tief in den Ilmkreis seien insgesamt elf Landkreise betroffen, eine Fläche von ca. 100 km mal 50 km. Bisher gebe es noch keine Erkundungsbohrungen, diese seien ab 2014 vorgesehen. Zurzeit liefen jedoch umfangreiche Vorarbeiten.

Verhindern könne man die Förderung von so genanntem unkonventionellem Gas wohl kaum noch. „Die Risiken sind jedoch aus Sicht der LINKEN nicht zu unterschätzen. Wir wollen keine Panikmache betreiben, sehen diese Technologie aber kritisch", so Katja Wolf weiter. Sie verweist auf die Technik des hydraulischen Aufbrechens von porösem Gestein im Untergrund, bei der mit einer Flüssigkeit aus verschiedenen Chemikalien und Sand das im Gestein enthaltene Gas im Untergrund gelöst und nach oben befördert wird. Das dabei mögliche Thüringer Gasaufkommen würde auf bis zu zehn Prozent des jährlichen deutschen Bedarfs geschätzt.

Die LINKE befürchtet mit dieser Technologie die langfristige Förderung fossiler Energien. Die Risiken des dabei eingesetzten Chemiecocktails seien nicht abzuschätzen. „Es handelt sich um vorwiegend giftige Stoffe. Außerdem sind die Auswirkungen der Druckerhöhungen im Untergrund nicht immer beherrschbar“, sagt Frau Wolf und fordert „viel mehr den stärkeren Ausbau regenerativer Energien. Wer die Einspeisevergütung für Solarenergie so stark kürzt, aber auf der anderen Seite die Förderung von Schiefergas in Thüringen befürwortet, macht sich unglaubwürdig“. Die Linksfraktion fordert die Behörden auf, keine voreiligen Genehmigungen auszusprechen.
Nachzulesen hier
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Alt 22.02.2012, 19:06   #4 (permalink)
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Cool

Der pure Horror ist für mich, dass wie in der Antike/Mittelalter "die Brunnen vergiftet" werden, nur kann sich das Gift nicht mit der Zeit verdünnen...

Industrielle Mengen an Giften sind schon heute in den USA und England in der freien Blutbahn der armen nichtsahnenden Bürger messbar. Statt dem Tiger im Tank zirkulieren Benzol, Toluol, Quecksilber und weitere Lebensverkürzer im Körper.

Nun zu den für die Gaspresser wichtigen Daten:

Europa hat um den Faktor 7 (sieben) mal weniger unkonventionelle Gasvorkommen als in den USA. Die geologische Situation ist nicht genug erforscht, Europa wird immer mehr auf Erdgas-Importe angewiesen sein (2015-2050). Arbeitskräfte/Fachkräfte sind teurer, strengere Umweltauflagen.

Präsentation (englisch)
http://www.eon.com/de/downloads/ir/2..._in_Europe.pdf

Ist der Kampf Bergrecht gegen Umweltschutz schon verloren? Oder kann massiver Bürgerprotest unsere natürlichen Ressourcen schützen?

Interessante Karten vom TLUG :


Messstellen zur Überwachung des chemischen und mengenmäßigen Grundwasserzustandes (Grundnetz und weitere Messnetzen, Stand 2010)


Grundwasserkörper, die den guten chemischen Zustand auf Grund von diffusen Einträgen, Altlasten und Bergbaufolgen verfehlen sowie Messstellen der operativen Überwachung für diese Grundwasserkörper (Stand 2010)

Vermute dass sehr wenige Thüringer überhaupt wissen, was durch Gaspressen (Hydraulisches Fracken) angerichtet werden kann?
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg wa_3.jpg (44,8 KB, 38x aufgerufen)
Dateityp: jpg wa_4.jpg (37,5 KB, 38x aufgerufen)
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Alt 27.04.2012, 07:54   #5 (permalink)
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Das Thema gehört immer mal wieder nach vorn.

Inzwischen will man gar nicht so weit weg von uns Probebohrungen durchführen. Der Bürgermeister wurde nicht informiert! In Oberdorla (Mittelpunkt Deutschlands) in der Nähe von Mühlhausen, gab es eine Protestdemonstration und die
Bildung einer ersten Bürgerinitiative.

Richtig so - lasst euch nichts gefallen!

Es geht auch um ein Gebiet in dem Trinkwasser in einer Reinheit gewonnen wird, dass es keiner Aufbereitung bedarf.
Da kann der Ferneh-Ingenieur aus der Mattscheibe plappern wie er will und zehnmal beteuern, dass in Deutschland anders gebohrt (ummantelt) und deshalb nichts passieren wird. Wer's glaubt! "Atomkraftwerke sind sicher", ist auch so eine Aussage.

Mut zu BI! Man kann etwas bewegen.
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Alt 27.04.2012, 14:33   #6 (permalink)
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Cool Grundrechte vor Bergrecht!

Ja, das Thema ist lebenswichtig und lebensrettend.

Wenn Ihr schonmal in einem heißen Sommer so richtig Durscht habt und mit eigener Kraft den Pumpenschwengel bewegt um herrlich kühles natürliches Trinkwasser zu schöpfen oder im Wald an einer natürlichen Quelle eine Wanderpause einlegt und das Wasser genießt, dann fragt Euch was passiert wenn das Grundwasser durch Fahrlässigkeit, kurzfristiges Profitdenken und auch von einigen "Halsabschneiderkapitalisten" mit Absicht verseucht wird?

Heute gibt es immer noch keine 100%-Filtertechnik, die eine dauerhafte Reinigung von industriell verunreinigtem Grundwasser gewährleisten kann. Ohne Wasser ist kein Leben möglich!

Ich empfehle in diesem Zusammenhang den Film "Kaza no tani no Nausicaa" oder zu deutsch
Nausicaä aus dem Tal der Winde (1984)

„Nausicaä aus dem Tal der Winde” von Hayao Miyazaki | Nausicaä aus dem Tal der Winde | Hommage an Miyazaki | Film erleben | de - ARTE

Wir verdanken es dem Schaden, der US- und britischen Bürgern entstanden ist, dass wir wissen was passieren wird, wenn gebohrt und mit Chemikalien gepresst wird. Auch "bessere" Verfahren schaffen keine Abhilfe.

Die größte Hürde ist das (grundgesetzwidrige) deutsche Bergrecht:

Zitat:
Seit dem 1. Januar 1982 gilt in der Bundesrepublik Deutschland das Bundesberggesetz (BBergG), das die Berggesetze der Bundesländer ablöste und für einheitliche Regelungen sorgte. Am 3. Oktober 1990 wurde sein Wirkungsbereich auch auf das Gebiet der ehemaligen DDR ausgedehnt. Es fasst im Wesentlichen die früheren Landesberggesetze zusammen, wie zum Beispiel das Allgemeine Berggesetz für die Preußischen Staaten von 1865, dazu das Gesetz zur Erschließung von Erdöl- und anderen Bodenschätzen sowie die Verordnung über die Aufsuchung und Gewinnung mineralischer Bodenschätze von 1934 und ersetzt diese Regelungen gleichzeitig.
Das Bundesberggesetz beruht auf dem Prinzip der Bergfreiheit.
Eine Reform des Bergrechts ist schon lange notwendig!
Reform des Bergrechts | Piratenpartei NRW

Demo (siehe Hockschters Beitrag):
Fast 200 Menschen demonstrierten in Oberdorla gegen Fracking - tlz.de

Zu lascher Kurs in der Politik:
Grüne Thüringen: Thüringen soll sich Bundesratsinitiative aus NRW anschließen! » Gegen Gasbohren...

Wacht endlich auf und informiert Euch, es geht um unser aller Wohl...
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Alt 15.10.2012, 16:51   #7 (permalink)
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Cool Update der Fracking-Situation hier in Thüringen

Kurze Zusammenfassung über Fracking:
3 Sat Kulturzeit - Gasland, die Wahrheit über Fracking 10.02.2012 ( 5:49 min ) - YouTube

Ab Januar 2013 soll im UH-Kreis die Erkundung beginnen:
Erdgasförderung durch Fracking | TLZ

Dagegen wehren sich die Bürger:
Aufruf der Bürgerinitiative

Jetze ist eine Studie fertig:
Fracking in Thüringen? Der aktuelle Sachstand | MOMENT.

Schweigen wir bis es zu spät ist? Gier wird Leben kosten:
Problem Fracking - ZDF zoom 2011 - YouTube

Matt Damon's (Good Will Hunting) Film über Fracking:
spiegel - fracking-hollywood-film-befeuert-die-debatte-um-erdgas-foerdertechnik

Folgen:
Erdgas ist zu billig:
"Auf die Windkraft kommt ein regelrechtes Blutbad zu" | Technology Review

Auf Uni-Gelände in Pennsylvania wird gebohrt, trotz Gesundheitsfolgen:
Pennsylvania Fracking Law Opens Up Drilling on College Campuses | Mother Jones
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Alt 15.10.2012, 22:02   #8 (permalink)
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Cool

Demokratie a la CDU in Niedersachsen:

Zitat:
Bei der anschließenden Abstimmung waren zunächst die Befürworter eines generellen Fracking-Verbotes in der Mehrheit, die Abstimmung wurde dann wiederholt, dazu wurden Stimmzettel ausgeteilt. Die Vorstandslinie, die Fracking außerhalb von Wasserschutzgebieten zulässt, bekam dann doch noch die Mehrheit - mit 130 gegen 102 Stimmen.
CDU hadert mit dem Fracking Niedersachsen Politik Nachrichten / HAZ - Hannoversche Allgemeine

Anm.:
In Niedersachsen sind ca. 14.000 Arbeitsplätze mit der Erdgasförderung verknüpft, deswegen ist Niedersachsen auch das einzigste Bundesland mit Politikern die verbissen für Fracking stehen...

In Rotenburg wackelte mit 4,5 auf der Richterskala die Erde dank Erdgasabbau... der dortige Bundestagsabgeordnete der CDU weiß genau was seine Wähler wollen, auf jeden Fall keine Risse in der Häuserwänden
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Alt 17.10.2012, 08:26   #9 (permalink)
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atomenergie und fracking sind zwei beispiele, wie skrupellos geschäftemacher und ihre helfershelfer mit der umwelt, mit der gesundheit der menschen, mit der zukunft kommender generationen umgehen; und wenn die schweigende mehrheit nicht endlich zur protestierenden mehrheit wird, wird sich daran auch nochts ändern; die verhältnisse aber sind leider so, dass erst betroffen sein muss um wirkliche betroffenheit zu empfinden .....,
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Es bleibt einem im Leben nur das, was man verschenkt hat.
Robert Stolz (1880-1975), österreichischer Komponist
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Alt 28.01.2013, 15:41   #10 (permalink)
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Cool BNK gibt auf

Das Energieunternehmen BNK will nun komplett auf die Suche nach Erdgas in Thüringen verzichten. Die deutsche Tochter der kanadischen BNK Petroleum Inc. ziehe entsprechende Anträge für seismische Messungen in Thüringen und Sachsen-Anhalt bei den jeweiligen Bergbehörden zurück, teilte das Unternehmen am Montag mit.

In Südthüringen | Kanadier geben Suche nach Erdgas in Thüringen auf
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gefahr, schiefergas, thueringen, trinkwasser, umwelt

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