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Gefunden Was Puffbohnen an Fundstücken entdecken in der virtuellen und realen Welt.

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Alt 09.05.2011, 21:38   #1 (permalink)
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Cool Gefunden: Tote Berufe

Sehr interessant... Berufe, die nicht mehr existieren oder ausgestorben sind, weil Technologie und Maschinen diese unnötig machten und dem Fortschritt "opferten":

Ex und Job - einestages
__________________
Demokratien werden weder von extremistischen Parteien noch von Terroristen zu Fall gebracht, sondern durch das Versagen ihres gewählten Führungspersonals
Karl Georg Zinn


Es wird niemals funktionieren, Menschenrechte durchzusetzen, indem man anfängt, Menschenrechte zu brechen.
Johan Galtung

Computerwalzer
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Alt 10.05.2011, 05:25   #2 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Robi_san Beitrag anzeigen
Sehr interessant... Berufe, die nicht mehr existieren oder ausgestorben sind, weil Technologie und Maschinen diese unnötig machten und dem Fortschritt "opferten":

Ex und Job - einestages
Interessant. An einige kann ich mich noch erinnern.
Besonders die Fahrstuhlführer im HOWA (Anger 1) hatten es mir
angetan. Der Beruf war für mich damals mindestens genau so
interessant, wie Feuerwehrmann !!
__________________
Es wurde alles schon fotografiert.
Nur noch nicht von mir !
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Alt 10.05.2011, 06:45   #3 (permalink)
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Ja, richtig! Da gab's die Kinomaler!
In jeder größeren Stadt gab es Leute, die die Kinowelt auf Leinwand malten. Schade, dass von den Kunstwerken nichts überdauert hat. Übrigens hatte auch Erfurt Kinomaler. Können in Portraitmalerei war dabei ein Muss.
__________________
Lewwer ERFURTSCH als ANGELSÄCHS'CH!
Das sagt und MEINT der hockschter aus der Nr. 43, dort, wo das Waidmuseum steht!
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Alt 10.05.2011, 11:06   #4 (permalink)
ML
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vielen der hier dargestellten berufsbilder bin ich noch begegnet (man kommt eben doch langsam in die jahre): der gaslaternenanzünder (und -ausmacher) war mindestens noch bis in die 1960´er zum stadtbild gehörig (leider habe ich noch nirgends ein foto erwischt); der eismann brachte mit seinem pferdefuhrwerk zu meiner großmutter in die rudolfstraße alle vierzehn tage einen solchen eisblock für den eisschrank; der tankwart ist auch in den 60´ern ausgestorben (also der, der keinen anderen an den schlauch ließ ....), wie auch der scherenschleifer und der lumpensammler; telefonistin war meine mutter beim vk büro- und papierbedarf, als dieser noch seinen sitz in der predigerstraße hatte, das stöpseln hat mich immer fasziniert .....; wenn bei meinem ranzen (leder) etwas nicht in ordnung war, dann brachte man den zum sattler - meiner residierte im schobersmühlenweg (ich mochte den geruch von leim und leder gern); auch die schaffner und -innen mit ihrer seltsamen kleingeldbrustmaschine und der den verkehr regelnde polizist und der schon genannte liftboy (sorry, hieß wohl aufzugsführer ...); den milch liefernden milchmann dagegen kenne ich nicht, dafür aber den bock, auf dem jedes bäuerlein seine milchkanne abstellte und die dann eingesammelt wurde - das war weit verbreitet, ich kenne es aus niederzimmern, wo meine andere oma wohnte; bleibt noch zu erwähnen, dass ich in einer pionierdruckerei das schriftsetzen selbst erlernte (und hier auch gegautscht wurde, und somit zur schwarzen zunft zähle); so hat eben alles seine zeit und es bestätigt sich mal wieder: nichts ist so beständig, wie die veränderung ....
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Robert Stolz (1880-1975), österreichischer Komponist

Geändert von ML (10.05.2011 um 11:18 Uhr)
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Alt 10.05.2011, 13:11   #5 (permalink)
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Zitat:
Zitat von hockschter Beitrag anzeigen
Ja, richtig! Da gab's die Kinomaler!
In jeder größeren Stadt gab es Leute, die die Kinowelt auf Leinwand malten. Schade, dass von den Kunstwerken nichts überdauert hat. Übrigens hatte auch Erfurt Kinomaler. Können in Portraitmalerei war dabei ein Muss.

Irgendwie ganz dunkel erinnere ich mich auch noch an einen Pianisten im Kino!! Hieß das auch als Beruf so?
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(Paul de Lagarde 1827-1891)
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Alt 10.05.2011, 13:19   #6 (permalink)
ML
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Zitat:
Zitat von Claudia Beitrag anzeigen

Irgendwie ganz dunkel erinnere ich mich auch noch an einen Pianisten im Kino!! Hieß das auch als Beruf so?
das waren die orgelzeiten, und ich glaube, die hießen auch organisten
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Alt 10.05.2011, 13:21   #7 (permalink)
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Zitat:
Zitat von ML Beitrag anzeigen
das waren die orgelzeiten, und ich glaube, die hießen auch organisten

Stimmt, das war so eine Hammond-Orgel!

Hammond-Orgel ? Wikipedia
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Alt 10.05.2011, 14:37   #8 (permalink)
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Ja, damals hat der Milchmann die Neuigkeiten mitgeteilt. Heute haben wir Facebook

Ich kannte als Kind am ehesten noch die (in Robis Link nicht genannte) Tante Emma in ihrem kleinen Lebensmittelladen, die das Obst in spitze Papiertüten getan hat, und die Dame an der Fleisch- und Wursttheke verpackte während eines kleine Plauschs mit der Kundin die Wurscht in Papier, deren Ecken sie so kunstvoll wie Origami zusammenfaltete.
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Alt 10.05.2011, 15:51   #9 (permalink)
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da kommen Kindheitserinnerungen auf mein Opa hat im Kino die Stummfilme mit dem Klavier begleitet.........an diese Maler kann ich mich nicht mehr erinnern.

Allerding habe ich bei Tante Emma auch noch die Milch "lose" geholt und wie Su schon schreibt, wurden Obst und Gemüse, aber auch Fisch in teilweise auch alte Zeitungen gepackt und ich weiss heute noch wie die Wurst schmeckte die wir als Kinder abgeschnitten und über die Theke gereicht bekamen

In Frankfurt lieferten die Henninger und Binding noch mit schönen Pferden und Kutschbock die Fässer aus :laughing7: auch dunkel an die grossen Eisblöcke die ausgeliefert wurden.

Sicherlich ist heute vieles leichter oder auch besser aber irgendwie nicht mehr so romantisch, oder? Oft fehlt doch das persönliche, das sich wahrnehmen und das sich wirklich interessieren füreinander, das Menschliche bleibt auf der Strecke "Fortschritt" irgendwie zurück.
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Die klimatischen Bedingungen in der Hölle sind sicher sehr ungeeignet,
die Gesellschaft dort aber wäre von Interesse.
(Oscar Wilde)
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Alt 10.05.2011, 20:44   #10 (permalink)
ML
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@su und laoghaire: ja, solche läden kenne ich auch noch; in einem am fischersand hatte tatsächlich emma das sagen: emma mascher; man mag es kaum glauben, dass es bei ihr (fast) alles zu kaufen gab, was man täglich benötigte; und anschreiben konnte man übrigens bei ihr auch noch; das gleiche kenne ich von von frau scheuten aus der stotternheimer bahnhofstraße, auch bei ihr gab es ein dickes buch, in dem jeder kauf auf pump verzeichnet war, welcher fein säuberlich durchgestrichen wurde, sobald die zeche beglichen war; bei beiden damen konnte man übrigens auch mal außerhalb der öffnungszeit anklopfen, wenn man etwas vergessen hatte;

lose milch habe ich noch bis in die 1960´er kaufen können, z.b. auch in der magdeburger allee bei frau dycksen
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