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| Gefunden Was Puffbohnen an Fundstücken entdecken in der virtuellen und realen Welt. |
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| | #1 (permalink) |
| Forum-Legende Registriert seit: 21.05.2006 Ort: Puffbohnau
Beiträge: 8.607
| Sehr interessant... Berufe, die nicht mehr existieren oder ausgestorben sind, weil Technologie und Maschinen diese unnötig machten und dem Fortschritt "opferten": Ex und Job - einestages
__________________ Demokratien werden weder von extremistischen Parteien noch von Terroristen zu Fall gebracht, sondern durch das Versagen ihres gewählten Führungspersonals Karl Georg Zinn Es wird niemals funktionieren, Menschenrechte durchzusetzen, indem man anfängt, Menschenrechte zu brechen. Johan Galtung Computerwalzer |
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| | #2 (permalink) | |
| Forum-Bewohner Registriert seit: 13.04.2008 Ort: Erfurt auf dem Wiehü
Beiträge: 3.603
| Zitat:
Besonders die Fahrstuhlführer im HOWA (Anger 1) hatten es mir angetan. Der Beruf war für mich damals mindestens genau so interessant, wie Feuerwehrmann !!
__________________ Es wurde alles schon fotografiert. Nur noch nicht von mir ! | |
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| | #3 (permalink) |
| Forum-Guru Registriert seit: 18.01.2006 Ort: Am Rande
Beiträge: 1.582
| Ja, richtig! Da gab's die Kinomaler! In jeder größeren Stadt gab es Leute, die die Kinowelt auf Leinwand malten. Schade, dass von den Kunstwerken nichts überdauert hat. Übrigens hatte auch Erfurt Kinomaler. Können in Portraitmalerei war dabei ein Muss.
__________________ Lewwer ERFURTSCH als ANGELSÄCHS'CH! Das sagt und MEINT der hockschter aus der Nr. 43, dort, wo das Waidmuseum steht! |
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| | #4 (permalink) |
| Administrator Forum-Inventar Registriert seit: 25.09.2002 Ort: Mitten in der Altstadt von Erfurt
Beiträge: 2.648
| vielen der hier dargestellten berufsbilder bin ich noch begegnet (man kommt eben doch langsam in die jahre): der gaslaternenanzünder (und -ausmacher) war mindestens noch bis in die 1960´er zum stadtbild gehörig (leider habe ich noch nirgends ein foto erwischt); der eismann brachte mit seinem pferdefuhrwerk zu meiner großmutter in die rudolfstraße alle vierzehn tage einen solchen eisblock für den eisschrank; der tankwart ist auch in den 60´ern ausgestorben (also der, der keinen anderen an den schlauch ließ ....), wie auch der scherenschleifer und der lumpensammler; telefonistin war meine mutter beim vk büro- und papierbedarf, als dieser noch seinen sitz in der predigerstraße hatte, das stöpseln hat mich immer fasziniert .....; wenn bei meinem ranzen (leder) etwas nicht in ordnung war, dann brachte man den zum sattler - meiner residierte im schobersmühlenweg (ich mochte den geruch von leim und leder gern); auch die schaffner und -innen mit ihrer seltsamen kleingeldbrustmaschine und der den verkehr regelnde polizist und der schon genannte liftboy (sorry, hieß wohl aufzugsführer ...); den milch liefernden milchmann dagegen kenne ich nicht, dafür aber den bock, auf dem jedes bäuerlein seine milchkanne abstellte und die dann eingesammelt wurde - das war weit verbreitet, ich kenne es aus niederzimmern, wo meine andere oma wohnte; bleibt noch zu erwähnen, dass ich in einer pionierdruckerei das schriftsetzen selbst erlernte (und hier auch gegautscht wurde, und somit zur schwarzen zunft zähle); so hat eben alles seine zeit und es bestätigt sich mal wieder: nichts ist so beständig, wie die veränderung ....
__________________ Es bleibt einem im Leben nur das, was man verschenkt hat. Robert Stolz (1880-1975), österreichischer Komponist Geändert von ML (10.05.2011 um 11:18 Uhr) |
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| | #5 (permalink) | |
| Forum-Inventar Registriert seit: 09.12.2008 Ort: Nähe Rostock, bis 1990 Erfurt
Beiträge: 2.061
| Zitat:
Irgendwie ganz dunkel erinnere ich mich auch noch an einen Pianisten im Kino!! Hieß das auch als Beruf so?
__________________ Jeder Mensch hat die Chance mindestens einen Teil der Welt zu verbessern, nämlich sich selbst. (Paul de Lagarde 1827-1891) | |
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| | #6 (permalink) |
| Administrator Forum-Inventar Registriert seit: 25.09.2002 Ort: Mitten in der Altstadt von Erfurt
Beiträge: 2.648
| das waren die orgelzeiten, und ich glaube, die hießen auch organisten
__________________ Es bleibt einem im Leben nur das, was man verschenkt hat. Robert Stolz (1880-1975), österreichischer Komponist |
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| | #7 (permalink) |
| Forum-Inventar Registriert seit: 09.12.2008 Ort: Nähe Rostock, bis 1990 Erfurt
Beiträge: 2.061
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__________________ Jeder Mensch hat die Chance mindestens einen Teil der Welt zu verbessern, nämlich sich selbst. (Paul de Lagarde 1827-1891) |
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| | #8 (permalink) |
| Administrator Forum-Inventar Registriert seit: 20.04.2002 Ort: Erfurt
Beiträge: 2.474
| Ja, damals hat der Milchmann die Neuigkeiten mitgeteilt. Heute haben wir Facebook Ich kannte als Kind am ehesten noch die (in Robis Link nicht genannte) Tante Emma in ihrem kleinen Lebensmittelladen, die das Obst in spitze Papiertüten getan hat, und die Dame an der Fleisch- und Wursttheke verpackte während eines kleine Plauschs mit der Kundin die Wurscht in Papier, deren Ecken sie so kunstvoll wie Origami zusammenfaltete. |
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| | #9 (permalink) |
| Forum-König | da kommen Kindheitserinnerungen auf Allerding habe ich bei Tante Emma auch noch die Milch "lose" geholt und wie Su schon schreibt, wurden Obst und Gemüse, aber auch Fisch in teilweise auch alte Zeitungen gepackt und ich weiss heute noch wie die Wurst schmeckte die wir als Kinder abgeschnitten und über die Theke gereicht bekamen In Frankfurt lieferten die Henninger und Binding noch mit schönen Pferden und Kutschbock die Fässer aus :laughing7: auch dunkel an die grossen Eisblöcke die ausgeliefert wurden. Sicherlich ist heute vieles leichter oder auch besser aber irgendwie nicht mehr so romantisch, oder? Oft fehlt doch das persönliche, das sich wahrnehmen und das sich wirklich interessieren füreinander, das Menschliche bleibt auf der Strecke "Fortschritt" irgendwie zurück.
__________________ Die klimatischen Bedingungen in der Hölle sind sicher sehr ungeeignet, die Gesellschaft dort aber wäre von Interesse. (Oscar Wilde) |
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| | #10 (permalink) |
| Administrator Forum-Inventar Registriert seit: 25.09.2002 Ort: Mitten in der Altstadt von Erfurt
Beiträge: 2.648
| @su und laoghaire: ja, solche läden kenne ich auch noch; in einem am fischersand hatte tatsächlich emma das sagen: emma mascher; man mag es kaum glauben, dass es bei ihr (fast) alles zu kaufen gab, was man täglich benötigte; und anschreiben konnte man übrigens bei ihr auch noch; das gleiche kenne ich von von frau scheuten aus der stotternheimer bahnhofstraße, auch bei ihr gab es ein dickes buch, in dem jeder kauf auf pump verzeichnet war, welcher fein säuberlich durchgestrichen wurde, sobald die zeche beglichen war; bei beiden damen konnte man übrigens auch mal außerhalb der öffnungszeit anklopfen, wenn man etwas vergessen hatte; lose milch habe ich noch bis in die 1960´er kaufen können, z.b. auch in der magdeburger allee bei frau dycksen
__________________ Es bleibt einem im Leben nur das, was man verschenkt hat. Robert Stolz (1880-1975), österreichischer Komponist |
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