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Alt 05.10.2009, 16:54   #1 (permalink)
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Benutzerbild von Robi_san
 
Registriert seit: 22.05.2006
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Robi_san ist ein LichtblickRobi_san ist ein LichtblickRobi_san ist ein LichtblickRobi_san ist ein LichtblickRobi_san ist ein LichtblickRobi_san ist ein LichtblickRobi_san ist ein LichtblickRobi_san ist ein LichtblickRobi_san ist ein LichtblickRobi_san ist ein LichtblickRobi_san ist ein Lichtblick
Cool Gelesen: Der Mond ist eine herbe Geliebte

Den Autor Robert Heinlein kannte ich bis zur Uni nicht. Sein Roman bildete erst die Grundlage für den Film "Starship Troupers", eine Sci-fi-Utopie, wo Menschen gegen "terroristische" Insekten Krieg führen.



"Der Mond ist eine herbe Geliebte" habe ich bisher schon drei mal gelesen... Der Mond: Menschen werden zur Strafe auf den Erdtrabanten verbannt und führen dort im Unterirdischen ein karges Leben. Rückfahrkarten gibt es nicht.

Das Buch gefällt mir auch wegen der Hauptfigur, einem Computertechniker.

Zitat:
Die Geschichte besteht aus drei Teilen. Im ersten, »Die getreue Denkmaschine«, beschreibt der Erzähler, der mit einem bionischen Arm ausgestattete Computerfachmann Manuel Garcia O’Kelly, die Gesellschaft, in der er lebt. Es handelt sich um eine Strafkolonie auf dem Mond. Die Bevölkerung bewohnt Tunnel unter dem Vakuum der Oberfläche und baut unter Verwendung der Eisreserven des Mondes Weizen an. O’Kelly beschreibt auch, wie er sich mit dem ersten Computer anfreundet, der ein Ichbewusstsein entwickelt – die »Denkmaschine« aus der Überschrift des ersten Teils. Die Mondbevölkerung wird von der erdgesteuerten Mondverwaltung unterdrückt. Ein Teil der Bewohner gelangt schließlich zu der Überzeugung, dass der Mond nicht fortwährend Korn zur Erde exportieren kann, wenn das Wasser, das in diesem Korn enthalten ist, nicht ersetzt wird. Tatsächlich errechnet der ichbewusste Computer (genannt Mike), dass die Mondbevölkerung unter den gegebenen Bedingungen in wenigen Jahren verhungern wird.
Der Roman, aus dem Jahre 1967 wurde mit dem Hugo Award als bester Roman ausgezeichnet.
Die Vorstellung, Sträflinge zum Mond zu deportieren wirk heute nicht weniger naiv wie der Gedanke, dass der Mond zum Nahrungsproduzenten für die Erde geworden ist. Auch hat Heinlein einige der politischen Elemente der 60er in die Zukunft projeziert, was aus heutiger Sicht wenig glaubhaft aus wirkt.

Trotzdem ein gutes Buch zum Lesen
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Mond_ist_eine_herbe_Geliebte_Robi.jpg (20,6 KB, 24x aufgerufen)
__________________
Demokratien werden weder von extremistischen Parteien noch von Terroristen zu Fall gebracht, sondern durch das Versagen ihres gewählten Führungspersonals
Karl Georg Zinn


Computerwalzer :laughing1:
Robi_san ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2010, 09:44   #2 (permalink)
Neu hier
 
Registriert seit: 08.03.2010
Beiträge: 12
gamerjoe3 ist ein unbeschriebenes Blatt
Standard

wirklich gute Geschichte
__________________
so viele coole Geschenkideen
gamerjoe3 ist offline   Mit Zitat antworten
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Stichworte
buch, heinlein, leseempfehlung, mond, scifi

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