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Alt 05.11.2010, 05:07   #1 (permalink)
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Ausrufezeichen Gesehen: Gasland



Trailer:
YouTube - GASLAND Trailer 2010

Webseite:
Gasland: A film by Josh Fox

Zitat:
Im Mai 2008 erhielt Josh Fox einen Brief eines Erdgasunternehmens, welches daran interessiert war, für $100.000 das Grundstück seiner Eltern zu mieten. Um dort Bohrungen vorzunehmen, beziehungsweise den Untergrund zu "fracken". Im Prozess des "fracking" folgt auf die Bohrung ein Hochdruckzufluss von Wasser, Salz und zahlreichen Chemikalien, welcher Risse verursacht, durch die das Erdgas besser ausströmt. Der Nachteil des Ganzen: Das mit Chemikalien versetzt Wasser der Erdgasunternehmen verschmutzt das Trinkwasser der umliegenden Anwohner. Dies führt nicht nur dazu, dass das Trinkwasser nicht mehr konsumierbar ist, sondern weitaus kritischer noch: es wird entzündbar.
GasLand - Film, Kino, DVD

Ich bin sprachlos...

Zitat:
Menschen erkranken, Brunnen explodieren

Doch wie gefährlich ist der Boom? Dokumentarfilmer Fox hält unkonventionelle Gasförderung für eine "ökologische Katastrophe", die Atemluft und Grundwasser bedroht - und bei der Menschen immer wieder giftigen Chemikalien ausgesetzt werden. "Wir erleben einen Umweltskandal, den die US-Regierung erst jetzt ernsthaft zu untersuchen beginnt - Jahre, nachdem der Förder-Boom begonnen hat", sagt er SPIEGEL ONLINE. Die Umweltprobleme in den USA "sollten Europas Regierungen eine Warnung sein".
Riskante Gasförderung: Feuer aus dem Wasserhahn - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

Zitat:
Für das Eröffnen einer Drilling Site sind mindestens 385 Schwerlast-Truckfahrten nötig, bis alles Material heran- und weggeschafft ist; und die Kondensationstanks der Gassammelanlagen sind ein weiteres Umwelt- und Gesundheitsrisiko. Und all das unterliegt keinerlei Regelung oder Kontrolle durch Behörden.
Flächendeckend wird das Grundwasser vergiftet, von dem viele Menschen direkt ihr Trinkwasser beziehen – in den gesamten USA. Wie gut für die Erdgasindustrie, dass 2005 – unter dem Druck von Dick Cheney – die Gaskonzerne und ihre Bohrungen in einem Energy Act ausdrücklich davon ausgenommen wurden, sich an die bestehenden gesetzlichen Regelungen zum Grundwasser-, Trinkwasser- und Umweltschutz halten zu müssen. Und weiss man dann, dass die Fracturing-Technologie aus dem Hause Halliburton kommt, wundert einen nicht mehr viel…
datenhamster.org Gasland

Grafisch sehr gut erklärt, was FRACKING ist:
FRACKING - Wasserverschmutzung
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg gasland01.jpg (25,9 KB, 32x aufgerufen)
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Karl Georg Zinn


Es wird niemals funktionieren, Menschenrechte durchzusetzen, indem man anfängt, Menschenrechte zu brechen.
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Geändert von Robi_san (05.11.2010 um 06:01 Uhr)
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Alt 10.07.2011, 21:27   #2 (permalink)
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Cool Hochrisikotechnologie bedroht Thüringen

Jetzt geht es mit dem "Hydraulischen Frakturieren" auch in Deutschland los... derweil hat Frankreich den "unkonventionellen" Gasabbau verboten. Und Südafrika. Und die Schweiz. Selbst auf dem evangelischen Kirchentag in Dresden wurde ein Verbot verlangt.

Eine jetze veröffentlichte Studie aus New York besagt, dass in der Nähe von Gebieten zur Gewinnung von Trinkwasser, primären Grundwasserquellen und auf staatlichem Land High Volume Hydraulic Fracturing vollständig verboten werden soll.

Warum betrifft uns das? Lest selbst:

Für Thüringen sind durch die Firma BNK Petroleum zwei Such- und Fördergebiete abgesteckt: "Seeadler" und "Steinadler".


Quelle: BNK Petroleum Webseite

"Seeadler" ist ein Gebiet in Form eines Vierecks nahe Erfurt. Es umfasst Orte wie Gebesee, Weimar, Apolda, Kölleda, Sömmerda und es ist so nah, dass der Erfurter Nordosten mit seinen Gemeinden und Ortsteilen ebenfalls betroffen ist.

"Steinadler" umfasst das Eichsfeld und geht bis Nordhausen.


Quelle: Bekannte Förderorte | Unkonventionelle Gasförderung


Wer ist denn BNK Petroleum?
Eine Firma aus Kalifornien, USA, die als eine der ersten US-Schiefergasförderer nach Europa kam und sich Anfang 2011 sog. Claims (gespr. Kläjms) also Fördergebietskonzessionen sicherte, nachdem 2010 Probebohrungen erfolgten.

Hier einige Karten der Fördergebiete von BNK:
Germany

In der Tagespresse war bisher nichts zu lesen, dass Schiefergas in Thüringen gefördert werden soll?
BNK Petroleum aktualisiert Pläne für Thüringen und Nordrhein-Westfalen | Unkonventionelle Gasförderung

Übrigens werden europaweit und weltweit entweder durch die Nationalregierungen oder durch lokale Behörden Bohrstopps, Auflagen und Verbote verhängt. Warum?

Gründe sind nicht nur die unmittelbare Gefahr für die Grundwasserreinheit und Bevölkerungsgesundheit, nein, es geht um leichte Erdbeben! Um Smog, wo vorher keiner war! Außerdem wollen jetze sogar Investoren Einsicht in Risiken beim "Hydraulic Fracturing" und eine Offenlegung der eingesetzten Chemikalien.

Selbst das vorher durch Lobbyinformationen der Schiefergasindustrie "blinde" Bundesumweltministerium schwenkt jetze um:
Zitat:
“Durch das Aufsuchen und die Gewinnung von nicht konventionellen Erdgasvorkommen können Gefahren für die Grundwasserbeschaffenheit und für die Trinkwassergewinnung entstehen.”
Beeinträchtigungen der Umwelt sind in jeder Phase des Förderprozesses denkbar. Dazu zählen:
  • Lärm- und Luftemissionen
  • großer Flächenverbrauch
  • hoher Wasserbrauch
  • Verunreinigung von Grund- und Trinkwasser
Quelle: BMU - Binnengewässer - Grundwasser - Grundwasserrisiken - Hydraulic Fracturing

Argumente für das Verbot:
  • der Genehmigungsprozess sei intransparent und schließe Bürgerinnen und Bürger, Umweltschutzverbände, Behörden und die lokale Politik aus
  • statt Energie einzusparen, werde nur der Wunsch der Unternehmen nach kurzfristigen Gewinnen berücksichtigt
  • Hydraulic Fracturing stelle eine Gefahr für Mensch und Umwelt dar
  • der Wasserverbrauch sei sehr groß
  • die Förderung und Nutzung sei schädlich für das Klima – statt CO2 zu vermeiden, wird zusätzliches CO2 in die Atmosphäre gebracht
  • die Entsorgung der Frackwasser sei ungeklärt
  • die eingesetzten Chemikalien seien ein Risiko für das Grundwasser
  • die Förderung stehe in Konkurrenz zu Landwirtschaft und Tourismus
Beleuchtet werden muss auch die Rolle der "Bohrmafialobby", die übertriebene Versprechungen macht und irreführende Pro-Fracking-Kampagnen führt.

Hoffe. es gibt endlich Kommunal- und Landespolitiker, die jetze handeln!

mehr Artikel zur Schiefergasproblematik:
Artikelübersicht | Unkonventionelle Gasförderung
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg frckTHUER2011.jpg (81,3 KB, 24x aufgerufen)
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Geändert von Robi_san (10.07.2011 um 21:32 Uhr)
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Alt 11.07.2011, 07:20   #3 (permalink)
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Danke für das Wachrütteln. Das Thema ist bisher an mir vorbei gegangen. Wenn ich die Karte näher betrachte, wird mir schlecht. Der 43. wäre "natürlich" auch wieder betroffen. :096:
__________________
Lewwer ERFURTSCH als ANGELSÄCHS'CH!
Das sagt und MEINT der hockschter aus der Nr. 43, dort, wo das Waidmuseum steht!
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Alt 11.07.2011, 07:24   #4 (permalink)
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Ort: Erfurt auf dem Wiehü
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Ich bin sprachlos.
... und das soll was heißen !
__________________
Es wurde alles schon fotografiert.
Nur noch nicht von mir !
Peti ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2011, 21:18   #5 (permalink)
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Cool

Zitat:
Zitat von hockschter Beitrag anzeigen
Danke für das Wachrütteln. Das Thema ist bisher an mir vorbei gegangen. Wenn ich die Karte näher betrachte, wird mir schlecht. Der 43. wäre "natürlich" auch wieder betroffen. :096:
Dann steht im Lokalblatt: Hochspannung entzündet Methanwasser :096:

Es geht hier um Vergiftung des Erdreiches und Gefährdung des Trinkwassers. Und warum? Weil man sooooo dringend Erdgas fördern will, soll ja die CO2-Bilanz senken helfen. Und damit kurzfristig viel Profit machen...

Erfahrungen aus den USA und Großbritannien sprechen ein deutliches Nein!

Erdgas ist auch kein nachwachsender Rohstoff. Nach Anbohren und "Pressen" geht die Fördermenge drastisch zurück, laut Forschungen in den USA ist nur jedes zehnte Bohrloch rentabel, sprich, nur an jedem zehnten Bohrloch verdient die Gasbohrfirma, wie auch der Landbesitzer, der die Erlaubnis gegeben hat zu bohren.

Wer sich das anschauen will. in NRW und im Ruhrgebiet wird bereits gefördert... und das Bergrechtsgesetz stammt noch von Adolf aus Kriegszeiten.

Mein Hauptablehnungsargument ist Nahrungsmittelsicherheit. Wasser und Agrarprodukte sind schon genug verseucht, jeder von uns hat genug nachweisbare Schadstoffe im Blut, da müssen nicht noch Benzol, Quecksilber und über 700 andere Gifte aus dem krebserregenden, hormonverändernden "Lagerstättenwasser" dazukommen! :096:

Übrigens wird die Bevölkerung gar nicht informiert, im Internet gibt es seit 2008 eine Löschorgie, an der auch das ÖRF, bezahlt aus GEZ-Gebühren, gern teilnimmt und NICHT ausreichend und gründlich informiert:
http://www.youtube.com/watch?v=7U4cUOkPhrs&hd=1

Pech gehabt, denn das Internet ist ein sehr gutes Backup-Medium - das o. g. Video ist aus der Sendung Monitor vom 15. Februar 2011 - und es geht um unsere Gesundheit und die Gesundheit unserer Kinder und Enkel. da wird lieber verschwiegen und gelöscht, aus den Augen aus dem Sinn, ja warum den Wasserwerken Bescheidsagen, dafür gibt es ja die Zeitung:
YouTube - Hydraulic Fracking - Einfach mal Gift ins Grundwasser

"Wie kann es sein, das Behörden (Bergämter) Genehmigungen erteilen, bevor die Gefahren des Gasschieferpressens untersucht und bewertet wurden?"

Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen ? DVD: ?Wer anderen eine Grube gräbt ??

Zitat:
Das Bergrecht räumt Bergbauunternehmen generell weitgehende Rechte auf Kosten betroffener Bürgerinnen und Bürger ein und erfasst nicht die besonderen Herausforderungen der Förderung von unkonventionellem Erdgas. Es adressiert nicht die Ansprüche und Herausforderungen einer modernen Politik, die die Betroffenen in den Prozess miteinbezieht.
Hoffe, die Sprachlosigkeit ist kuriert... unser Bergrecht muss sofort geändert werden und ein Moratorium der Schiefergasförderung bis 2020 weltweit durchgesetzt werden. Wasser ist Leben!

ps.
Fragen und Antworten zu unkonventionellem Erdgas » Wibke Brems
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Geändert von Robi_san (11.07.2011 um 21:36 Uhr)
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Alt 11.07.2011, 22:00   #6 (permalink)
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Cool

Noch mehr?
YouTube - ExxonMobil und die verschwiegene Umweltverschmutzung in Niedersachsen
Gefährliche Erdgasförderung? | NDR.de - Fernsehen - Sendungen A - Z - Markt - Wohnen & Energie
Auch der NDR berichtet über das Risiko der Radioaktivität Gegen Gasbohren…

und noch eine Horronachricht aus den USA:

Dei Schiefergasfördern durch "Pressen" entweicht Methan, ein tödlicherer Klimakiller als CO2. Stellenweise sind die Methanwerte durch Fracking auf das 9000fache gestiegen.
Climate Benefits of Natural Gas May Be Overstated - ProPublica

so... gute Nacht
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Geändert von Robi_san (12.07.2011 um 08:54 Uhr)
Robi_san ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2011, 09:54   #7 (permalink)
Forum-König
 
Benutzerbild von Laoghaire
 
Registriert seit: 04.12.2005
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Beiträge: 1.099
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ich habe diese Berichte auch schon des öfteren im Fernsehen gesehen, aber das es schon "soweit" ist, das "Claims" abgesteckt und wohl ja auch "verkauft" sind war auch mir neu.....
__________________

Die klimatischen Bedingungen in der Hölle sind sicher sehr ungeeignet,
die Gesellschaft dort aber wäre von Interesse.
(Oscar Wilde)

Geändert von Laoghaire (12.07.2011 um 10:15 Uhr)
Laoghaire ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2011, 10:10   #8 (permalink)
Neu hier
 
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Standard Hydraulic Fracking

Hallo zusammen,
ja am Anfang war ich auch sprachlos. Doch dabei ist es nicht geblieben. Wir haben uns im Herbst 2010 als Netzwerk gegen Fracking zusammengeschlossen, um diesen Unsinn zu verbieten.

In Niedersachsen wurde diese Hochrisikotechnologie schon ca 300 Mal angewendet und dabei sind mehrere 10 Millionen Liter Trinkwasser für immer verseucht worden. Natürliches radioaktives Radon 226 und Radon 227 wurde aus der Erde mit ausgespült und findet sich als Sondermüll irgendwo mit dem Bohrgestänge auf einer Deponie wieder oder wurde in der Nähe in Disposalbohrungen ins Erdreich verklappt!!

Ihr glaubt es nicht? Habe ich am Anfang auch nicht. Mitlerweile formiert sich der Widerstand europaweit. In Frankreich wurde dieses Verfahren im Juni 2011 per Gesetz verboten. In den Niederlanden wurde alle Anträge auf Förderung erst mal ausgesetzt, weil es in England zu mehreren Erdbeben gekommen ist!!

Erdbeben ???? Ja bei einem Frackvorgang werden ca 10 bis 20 Millionen Liter Wasser versetzt mit bis zu 20% Chemie (dabei sind Stoffe der WGK 3 !) mit bis zu 1000 bar ins Erdreich gepumpt, damit dort in tiefen Gesteins- oder Kohleschichten Risse entstehen, durch die dann Methangas nach oben strömen kann.

Schaut mal unter gegen-gasbohren im Info - Bereich da gibt es alle möglichen Filme. Ich empfehle immer die Doku Gasrausch von 3sat.

Viele Infos auch hier.Unkonventionelle Gasförderung


Gruß aus NRW
Jürgen
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Alt 12.07.2011, 11:43   #9 (permalink)
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Benutzerbild von Robi_san
 
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Ort: Puffbohnau
Beiträge: 8.606
Cool

Hallo Jürgen,

ich bin erst durch Gasland auf die Verbrechen gegen die Menschheit aufmerksam geworden. In Kombination mit dem verfassungs-/bürgerfeindlichen Bergrecht muss es hier in Deutschland endlich einen großen Aufschrei nach entprechender Information der breiten Masse geben.

Es betrifft uns alle. Trinkwasserbrunnen, ob es Hausbrunnen, Tiefbrunnen der Wasserwerke oder Talsperren sind, sie sind langfristig betroffen. Wenn ich 20.000 Liter eines giftigen Cocktails ins Erdreich pumpe, werde ich sofort verhaftet und angeklagt. Warum passiert das nicht bei Firmen?

Leider ist die Information selbst im Internet noch nicht von vielen gelesen worden, oft sind es nur Hunderte oder Tausende von Nutzern.

Und wenn ich lese, wie die Grünen vor dem Bergrecht einknicken, wie die CDU/SPD/FDP nur die kurzfristige Eigenversorgung mit Erdgas sieht, dann wird mir schlecht.

Habt Ihr die Städte und Gemeinden von "Steinadler" und "Seeadler" mal per eMail angeschrieben?
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Johan Galtung

Computerwalzer
Robi_san ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2011, 16:47   #10 (permalink)
Neu hier
 
Registriert seit: 12.07.2011
Beiträge: 2
Standard Steinadler und Seeadler

Nein aber aus unserer Erfahrung ist das auch egal, weil wie du schon selbst gesagt hast unser antiquitiertes Bergrecht die Kommunen außen vorlässt. Unsere Stadt hat sich sogar an unser Landesministerium gewandt, mit dem Hinweis, dass alle in der Region diese Hochrisikotechnologie nicht haben wollen. Aber man hat die Kommune belächelt und nochmals darauf hingewiesen, dass für die Genehmigung ausschließlich die Bergbehörde zuständig ist, die in NRW in der Bezirksregierung Arnsberg angesiedelt ist!! :096:


Ich habe auch noch nicht auf die Verpressung von CO² in die Bohrstellen hingewiesen. d.h. die abgeteufelten Bohrstellen könntnen noch als Giftmülllager (CCS Verpressung) dienen.

Wehrt euch, sprecht mit den örtlichen Bundestagsabgeordneten !! Dort scheint der Ansatzpunkt zu sein.
Die Bundes FDP fordert sogar die Förderung von unkonventionellem Erdgas !!

Also ran alle Mann

Telefonieren Emails usw.

Gruß

Jürgen
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