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| Gesehen Was Forumbesucher empfehlen: Die Kino-, Film- und Fernsehtipps. |
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| | #1 (permalink) |
| Cheffe Forum-Inventar | ich habe mir im kino "mein führer" angesehen - und bin schlimm enttäuscht. helge schneider als hitler lässt ab und an zwar den schalk durchblitzen, ansonsten verliert sich die geschichte in langeweile, keinesfalls ist es eine komödie, die einen zum schenkelklopfen bringt. und ätzend ist sie schon rein gar nicht - obwohl die ankündigung lautet: "Ätzende Komödie und Politsatire, in der Hitler von einem jüdischen Schauspiellehrer unterwiesen wird. Es steht schlecht ums Reich Ende 1944. Propagandaminister Goebbels weiß Rat: Hitler muss am Neujahrstag eine mitreißende Rede halten, die Massen so noch einmal mobilisieren. Der ehemals bekannte jüdische Schauspiellehrer Professor Adolf Grünbaum, frisch aus dem KZ, soll den Führer in punkto Ansprachen im Crashkurs wieder auf Vordermann bringen." wer die vorschau gesehen hat oder ausschnitte im fernsehen wird enttäuscht sein. immer dann, wenn das talent von helge schneider oder ulrich mühe deutlich wird, hat man es in den ausschnitten schon gesehen, wenn man im kino sitzt. will sagen: die ankündigung reicht, mehr lacher gibt es kaum. der film bietet nicht viele lacher und schafft es keinesfalls, dieses sensible thema zu überzeichnen - was korrekt wäre - sondern bleibt weit dahinter zurück. schade. kein kinotipp fk
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| | #3 (permalink) |
| Forum-König Registriert seit: 06.01.2004 Ort: Marbach
Beiträge: 1.042
| Soweit ich weiß ist Helge Schneider selbst ja auch nicht so ganz begeistert vom Ganzen. Folgendes gefunden auf der Homepage von Helge: "Das ist Helges Position: Er unterstützt Dani Levy bei seinem Projekt den Film zu machen und steht hinter dem Anliegen und zu seiner Rolle als Hitler. Aber er übt künstlerische Kritik am fertigen Film. Dabei geht es auch um Szenen, die nicht im fertigen Film drin sind und dem Werk einen stärkeren Gegenwartsbezug verliehen hätten. Helge: „Es ist...Dani Levys Film. Als Regisseur ist es auch sein Recht, Szenen umzuschneiden. Aber das darf ich ja dann wiederum kritisieren.” Und es geht um unterschiedliche Humorauffassungen. Helge: "Ich schreibe niemanden vor, worüber er zu lachen hat.” Am Ende zeigte er sich genervt von dem Rummel um den Film, gab vernehmbar zu Protokoll "Und ausserdem will ich von dem Hitler-Quatsch nix mehr hören..." Und: " Ich bin froh, wieder zu Hause zu sein auf der Bühne, meine Shows zu machen, mein eigentliches Leben weiterzuführen. Ich will die Menschen mit Komik und Musik zum Lachen bringen." und auch das: "Im Gespräch mit der WAZ stellte Helge Schneider jetzt klar: „Natürlich distanziere ich mich nicht von dem Film. Und ich gehe auch zur Premiere. Aber ich habe auch das Recht zu kritisieren, wenn mir an dem gesamten Projekt und seiner Vermarktung etwas nicht gefällt.” Zum Beispiel könnte der Eindruck entstehen, dass in „Mein Führer” Helge Schneider als Komiker im Vordergrund stehe. Schneider: „Ich finde nicht, dass ich in der Hitler-Rolle lustig bin.” Ärgerlich findet er, dass „Mein Führer” in den Medienberichten nach und nach zu einem Helge-Schneider-Film aufgeblasen worden sei. „Es ist nicht mein Film”, betont Schneider, „sondern Dani Levys Film. Als Regisseur ist es auch sein Recht, Szenen umzuschneiden. Aber das darf ich ja dann wiederum kritisieren.”
__________________ siehst du den horizont, direkt über`m boden fängt der himmel an. und wär ich dort, dann würd ich wetten, dass ich ihn erreichen kann. Thomas D. |
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