Herbert Müller erwartet ein Spiel auf CL-Niveau

Am Mittwoch, um 19.30 Uhr, treffen in der Salzahalle mit dem Thüringer HC und der SG BBM Bietigheim der Tabellenzweite und der Spitzenreiter aufeinander. Beide Teams sind bisher in der Meisterschaft ungeschlagen und zwischen ihnen liegt ein einziges mehr erzieltes Tor.

Aber die Voraussetzungen beider Teams vor dem Spiel könnten unterschiedlicher nicht sein. Während die SG fast alle Positionen mindestens doppelt besetzt hat, quälen die Thüringerinnen seit geraumer Zeit Personalprobleme. Die Außenspieler agieren im Rückraum und tun ihr Bestes – ein Zustand mit dem Trainer und Mannschaft sich anfreunden können, ist das allemal nicht. So zeigen auch die letzten Ergebnisse ein Abbild dessen. Während der Thüringer HC die Liga- und Pokalaufgaben noch gemeistert hat, gab es seit dem unerwarteten Auswärtssieg in der Champions League gegen Larvik HK nur noch Achtungserfolge gegen favorisierte Gegner.

Der Trainer Herbert Müller

im Rückblick:
„Am späten Sonntagabend kam das Team wieder in Erfurt an. Der Flug war das geringste Problem, aber die Fahrt über die Autobahn bei Starkregen und schlechten Sichtverhältnissen kosteten uns wertvolle Zeit. So haben wir den Montag für verschiedene individuelle Trainingsaufgaben genutzt, erst am Dienstag gibt es noch einmal ein Mannschaftstraining mit Schwerpunkt Bietigheim. Natürlich haben wir aus dem Spiel gegen FTC viel mentale Energie gezogen. Sehr gut getan hat uns, dass der Gastgeber unser Spiel als „the best fight“ der Saison bezeichnet hat.

zum Gegner:
Mit Bietigheim kommt die Übermannschaft der letzten Saison zu uns und das Team hat auch in dieser Saison seine Klasse nachgewiesen. Mit zwei eindrucksvollen Erfolgen in der Champions League, zuletzt klar in Kristiansand gewonnen, hat man das Tor zur Hauptrunde aufgestoßen. Ich erwarte ein Spiel auf CL-Niveau und darauf freue ich mich. Wir haben uns an den Rhytmus der englischen Wochen und der jeweils nur kurzen Vorbereitungszeit auf den nächsten Gegner gewöhnt und wollen alles dafür tun, um mit unseren Fans im Rücken, beide Punkte in der Salzahalle zu behalten.

zur Personalsituation:
Wir spielen mit dem gleichen Kader wie gegen Budapest – dazu kommen Julia Redder und Patricia da Silva. Natürlich würde ich gern mit Anne Hubinger, Gordana Mitrovic, Macarena Aguilar, Saskia Lang und Nina Schilk antreten – aber das steht nicht in meiner Macht. Was die gesunde Mannschaft leisten kann, hat sie eindrucksvoll am Samstag gezeigt.“

Das Spiel in den Medien:
Wer kein Ticket mehr erhalten hat, kann das Spiel im Livestream von Sportdeutschland.tv und Mediengruppe Thüringen sehen – es gibt auch wieder den Liveticker des MDR in Kooperation mit dem Thüringer HC.

Ticketsituation:
Es wird noch Stehplätze und Parkett-Tickets noch an der Tageskasse geben.

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Weitere Informationen unter:
http://www.thueringer-hc.de
und