Jüdische Kultur, Geschichte und Sprache: Zehnwöchiges Synagogenkolleg startet im Februar

Das Netzwerk „Jüdisches Leben Erfurt“ bietet in Kooperation mit der Volkshochschule ab dem 6. Februar 2018 zum wiederholten Mal ein zehnwöchiges Synagogenkolleg an. Das immer dienstags von 17:15 Uhr bis 18:45 Uhr stattfindende Kolleg richtet sich an Personen, die sich für jüdische Kultur, Geschichte und Sprache sowie für das jüdische Leben in Erfurt in der Geschichte und Gegenwart interessieren. Der Veranstaltungsort ist die Begegnungsstätte Kleine Synagoge. Das vielseitige Vortragsprogramm zur Geschichte und Kultur des Judentums, vorrangig in Erfurt, kann nach Voranmeldung bei der Volkshochschule Erfurt einzeln oder als gesamter Kurs besucht werden.

Dr. Maike Lämmerhirt spricht über „Die zweite jüdische Gemeinde in Erfurt von 1354 bis 1454“, Dr. Lutz Unbehauen über „Die Rudolstädter Judaica“ und Eike Küstner referiert über das Thema „Tahara, Tumah, Mikvah. Jüdische Stimmen zur Mikwe“.

„Der Hochzeitsring aus dem Erfurter Schatz und seine Verwendung im jüdischen Hochzeitsritual“ wird von Dr. Maria Stürzebecher thematisiert und Dr. Tina Bode stellt „Die Kleine Synagoge Erfurt. Vom Bethaus zur Begegnungsstätte“ vor.

Dr. Anselm Hartinger referiert zum Thema „Das Hohelied Salomonis“ und Christian Misch zu „Die Baugeschichte der Waagehäuser in der Michaelisstraße“.

Auch eine Führung über den neuen jüdischen Friedhof in Erfurt mit Annelie Hubrich ist Teil des Synagogenkollegs.

Ein detailliertes Programm ist in der Volkshochschule Erfurt und in der Kleinen Synagoge erhältlich.

Die Seminargebühr beträgt 80,00 EUR bzw. ermäßigt 64,00 EUR. Anmeldung und weitere Informationen über E-Mail volkshochschule@erfurt.de oder vor Ort in der Volkshochschule, Schottenstraße 7.

Was meinen Sie dazu?