Kommunikationswissenschaftler der Universität Erfurt laden zum 16. Projektforum ein

Zu ihrem inzwischen 16. Projektforum laden die Kommunikationswissenschaftler der Universität Erfurt am Samstag, 1. Juli, ins Kommunikations- und Informationszentrum (KIZ) auf dem Campus ein. Beginn ist um 13.30 Uhr mit einem Empfang, ab 14 Uhr präsentieren die Absolventinnen und Absolventen dann ihre Abschlussarbeiten vor einem Publikum aus Wirtschaft, Medien und Hochschule sowie weiteren Gästen.

Im Rahmen des Projektforums wird auch wieder ein mit 500 Euro dotierter Förderpreis für die beste Bachelor-Abschlussarbeit im Fach Kommunikationswissenschaft verliehen, der in diesem Jahr von der Mediengruppe Thüringen zusammen mit dem Erfurter Verein für Kommunikation und Medien e.V. ausgelobt wird. Mit dem Preis werden alljährlich Projektarbeiten ausgezeichnet, deren theoretische Konzeption und empirische Umsetzung außergewöhnlich gelungen ist und die in besonderem Maße einen Beitrag zur Forschungspraxis leisten. Ins Rennen gehen diesmal folgende Projektgruppen:
• Momentaufnahme: Vergänglichkeit online – Selbstoffenbarung auf Ephemeral Media
• Healthy APPetite: Eine Nutzungsstudie zur Einbindung von mHealth in medizinische Behandlungskontexte
• fe|male: Sexismus und Geschlechterrollen in Serienformaten
• Gegenstrom und offlive: Mediennichtnutzung. Was sagt mediales „gegen den Strom schwimmen“ über uns aus?
• Blickpunkt.Welt: Abbau und Wandel von Stereotypen bei Reisenden nach Kontakt im Reiseland
• Memoright: Perfection of Correction: Die Wirkung von Richtigstellungen in Liveblogs

Projektpartner der verschiedenen studentischen Gruppen waren in diesem Jahr unter anderem das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft, die OVIVA AG, Bündnis 90/Die Grünen, der Mitteldeutsche Rundfunk, der Osteuropa Kulturinitiativenverein, die Flughafen Erfurt GmbH, der Verein Freies Radio Erfurt, die Mediengruppe Thüringen, das ZDF Landesstudio Thüringen, The Digital Detox Deutschland und die Agentur für nachhaltige Kommunikation. Alle Arbeiten sind im Rahmen der „Projektstudienphase“ entstanden, einem einzigartigen Konzept im deutschen Lehrbetrieb: Über den Zeitraum von einem Jahr wenden Studierende in kleinen Gruppen ihr im Studium erworbenes Wissen zur Lösung von realen oder realitätsnahen Problemstellungen innerhalb der Kommunikationswissenschaft an. Projektpartner sind dabei Medien- und Wirtschaftsunternehmen sowie öffentliche Institutionen und Organisationen.