Tiefbauchefs tagten in Erfurt

Wo sonst eher Kultur und Geschichte besprochen werden, waren gestern und heute eher harte Fakten rund um den Straßenbau und die Entwässerung das bestimmende Thema. Vertreter aus 12 Städten des süd- und südwestdeutschen Raumes trafen in der Kleinen Synagoge zur 115. Koordinierungsbesprechung der Tiefbauämter und Stadtentwässerungen.

Bereits um 4. Mal war Erfurt Austragungsort dieses Erfahrungsaustausches.
Die Fragen, die diskutiert wurden, gingen querbeet durch die Bereiche Tiefbau, Entwässerung, allgemeine Veraltung oder auch Personal: von der Beseitigung der Winterschäden an den Straßen, über Notfallpläne, wenn Ampeln ausfallen, den Aufbau von Elektroladesäulen oder auch den Einsatz von Spezialsoftware und die Personalentwicklung bei immer umfangreicheren Arbeitsaufgaben. „Alles aktuelle Themen, mit denen alle Städte gleich zu kämpfen haben. Dieser Erfahrungsaustauch hilft uns dabei, von unseren Kollegen in den anderen Verwaltungen und ihren Ideen zu profitieren. Und manchmal hilft der Dialog auch, die Fehler der anderen zu vermeiden“, so Alexander Reintjes, der Leiter des Erfurter Tiefbau- und Verkehrsamtes, zum Effekt der Tagungen.

Erfurt spezifisch war der Vortrag, den Reintjes gestern von seinen Kollegen hielt: Bürgerbeteiligung am Beispiel des Neubaus der Rathausbrücken. Zudem gab es eine Besichtigung der Baustelle und der angrenzenden Krämerbrücke. Denn was wäre eine Tagung in Erfurt ohne einen Stadtrundgang und die Besichtigung der Wahrzeichen Erfurts.