Lupo / pixelio.de

Wer die Fotoausstellung von Peter Grimm in den Pflanzenschauhäusern des Egaparks gesehen hat weiß, dass auch ein Hobbyfotograf Momentaufnahmen auf Profiniveau machen kann. Die Möglichkeiten der Digitalfotografie helfen besonders Laien misslungene Fotos zu vermeiden. Die Grundlagen der digitalen Fotografie sind einfach. Manche Fehler kann aber auch eine automatische Einstellung nicht verhindern.

Ungünstige Perspektive

Je nach Motiv sollte auch die Perspektive variieren. Passt diese nicht, wirken die Proportionen des Motives verzerrt. Ein Kind oder ein kleiner Gegenstand scheint so von oben fotografiert meist noch kleiner. Werden Erwachsene von unten fotografiert, wirkt das Gesicht zum einen wenig vorteilhaft, zum anderen weist das Foto dann zu viele dunkle Partien auf. Auf Augenhöhe fotografiert gelingt das Foto, da diese Perspektive Nähe zwischen dem Motiv und dem Betrachter erzeugt.

Nur digital

Auch wenn die Digitalfotografie viele Vorteile gebracht hat, gibt es einen großen Nachteil gegenüber der Analogfotografie: die Bilder werden oft auf Computer und Smartphone abgelegt und nicht mehr angeguckt. Dabei sind viele Fotos dafür eigentlich zu schön. In gedruckter Form kommen die Details eines Bildes erst richtig zur Geltung. Besonders ein Foto hinter Acrylglas gibt kleinste Details in hoher Schärfe wieder und wirkt sehr gut bei farbenfrohen Bildern.

Falsche Belichtung

Wenn die automatische Belichtungsmessung der Kamera verwirrt ist, weil gleichzeitig helle und dunkle Bereiche auf dem Bild zu sehen sind, kann sehr schnell Über- oder Unterbelichtung auftreten. Wer manuell belichtet oder die Belichtungskorrektur der Kamera benutzt, kann das vermeiden. Richtig belichtet ist ein Bild, wenn die Lichter nicht komplett weiß und die Schatten nicht komplett schwarz sind.

Unpassender Hintergrund

Der Hintergrund sollte auf jeden Fall passend zum Motiv ausgewählt werden, da sonst das Vordergründige nicht mehr wirkt. Das ist besonders bei Portraitaufnahmen sehr wichtig, da hier das Bild den Charakter herausarbeiten soll und somit alles, was nicht direkt auf die portraitierte Person bezogen ist, ablenkt.


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