Erste Auftritte vor heimischen Publikum gelungen

Zweimal trafen in der laufenden Saisonvorbereitung der tschechische und der deutsche Meister aufeinander und beide Spiele konnte der Thüringer HC für sich entscheiden. Am Samstag (04.08.2018) gewann der siebenfache deutsche Meister mit 38:20 (18:6) in Großengottern. Das zweite Spiel fand weniger als 24 Stunden später in Hermsdorf statt und die Thüringerinnen konnten sich mit 38:26 (19:14) durchsetzen.
________________________________

Erster Auftritt vor heimischen Publikum gelungen

Das Erste von zwei Vorbereitungsspielen des Thüringer HC gegen DHK Banik Most, haben die Gastgeberinnen mit 38:20 für sich entscheiden können. Fast schon traditionell bestritt der Thüringer Handball Club sein erstes Vorbereitungsspiel auf die neue Spielzeit in der Sporthalle des Gymnasiums Großengottern. Bei Temperaturen von weit über 30 Grad war die Halle mit 300 Zuschauern ausverkauft. Meike Schmelzer war mit zehn Toren erfolgreichste Werferin aufseiten des deutschen Meisters.

Die Fans waren gespannt, wie sich die zahlreichen Neuzugänge im ersten öffentlichen Auftritt präsentieren. Bereits nach fünf Minuten führte der THC mit 5:1, da sich die Spielerinnen vorne treffsicher zeigten und Kristy Zimmermann mit sehenswerten Paraden glänzte und ihr Tor zunagelte. In der 15. Spielminute, beim Stand von 10:3, hatten sich alle Feldspielerinnen aus der Startaufstellung in die Torschützenliste eingetragen und Trainer Herbert Müller begann mit den ersten Auswechslungen. Nach 20. Minuten war die erste 10 Tore Führung erreicht (13:3). Beim Stand von 15:4 – 26. Minute, musste Josefine Huber mit der ersten Zeitstrafe des Spiels vom Feld. Herbert Müller nahm seine erste Auszeit und forderte mehr Aufmerksamkeit in der Abwehr während der letzten Minuten der ersten Spielhälfte. Nach sehenswerten 30 Minuten ging es mit 18:7 in die Kabine. Besonders gefallen konnte die Torhüterleistung von Kristy Zimmermann und das gute Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreis.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hütete Ann-Cathrin Giegerich das THC-Tor und knüpfte nahtlos an die Torhüterleistungen der ersten Halbzeit an. Nach 40 Minuten führte der Thüringer HC deutlich mit 28:9. In dieser Spielphase lief die Angriffsmaschine der Thüringerinnen, mit vielen sehenswerten Tempogegenstößen, auf Hochtouren. Die Gäste kamen nun besser ins Spiel und zwangen Herbert Müller in der 45. Minute (32:12) die nächste Auszeit zu nehmen. Besonders aus dem Rückraum kamen die Gäste zum Abschluss und die THC-Abwehr musste geordnet werden. In den letzten zehn Minuten stand die Abwehr wieder sicher und es gab besonders über die Außen noch einige gute Szenen. Nach 60 Minuten endete die Hitzeschlacht deutlich mit 38:20 für den Thüringer HC.

——————————-
Zweiter Sieg gegen Banik Most in der Saisonvorbereitung

Bei deutlich kühleren Temperaturen trennten sich beim zweiten Testspiel die Damen des Thüringer HC und des tschechischen Meisters vom DHK Banik Most mit 38:26. Mit zehn Treffern erzielte für den Thüringer HC Iveta Luzomova die meisten Tore. Dominika Zachova netzte für die Gäste sechsmal ein.

In den ersten Minuten zeigte sich die Abwehr des Deutschen Meisters hellwach. Die Gäste verwandelten in der 3. Spielminute ihren ersten Strafwurf und kassierten im Gegenzug einen Rückraumtreffer von der in die Startaufstellung gerückten Beate Scheffknecht. Beide Mannschaften starteten nervös und ließen immer wieder Torchancen liegen. Nach sieben gespielten Minuten stand es 4:3 für den Thüringer HC. Beim Spielstand von 12:7 (12. Minute) nahm Herbert Müller seine erste Auszeit um seine Damen zu ordnen. Bis zur 15. Spielminute herrschte ein offener Schlagabtausch mit Fehlern beider Mannschaften im Angriff und in der Abwehr. Peter Sabodka nahm daraufhin seine erste Auszeit und bat seine Damen zum Gespräch. Dominika Zachova traf nach langem Pass von Dominika Müllnerova zum 12:8. Die Spielerinnen des Deutschen Meisters schafften es bislang nicht sich deutlicher abzusetzen und mussten immer wieder Tore durch unachtsame Abwehr hinnehmen. Ann-Catrin Giegerich hielt in der 28. Minute einen Strafwurf, im Gegenzug verwandelte Maike Schmelzer zum 18:12. Nach einen direkt verwandelten Freiwurftreffer gingen beide Teams beim Halbzeitstand von 19:14 in die Kabinen.

Nach Wiederanpfiff setzte sich das nervöse Spiel beider Manschaften fort. Herbert Müller spielte in dieser Phase mit dem siebten Feldspieler und nahm die inzwischen eingewechselte Kristy Zimmerman dafür heraus. Josefine Huber erhöhte mit ihrem Treffer vom Kreis zum Sechs-Torevorsprung zum 23:16. Iveta Luzomova verwandelte darauf ihren vierten Strafwurf und erhöhte zum 25:17. Langsam stabilisierte sich die Abwehr des Gastgebers und sie gewannen ein ums andere Mal den Spielball. In der 43. Spielminute gelang Beate Scheffknecht erstmals ein zehn Tore Vorsprung. In der 45. Spielminute verloren die tschechischen Gäste zusehends an Durchlagskraft und scheiterten mehrfach an der Abwehr der Gastgeber. Selber mussten sie wieder und wieder Treffer des Deutschen Meisters hinnehmen. Zehn Minuten vor dem Schlusspfiff führte der THC deutlich 34:19. In den letzten Spielminuten zeigten sich bei beiden Mannschaften nachlassende Kräfte und Konzentrationsschwächen. Der Vorsprung von zwischenzeitlich 14 Toren schrumpfte auf elf. Wie zum Ende der ersten Spielhälfte bekamen die Gäste mit dem Schlusspfiff einen Freiwurf zugesprochen, dieses Mal ohne Folgen und so trennten sich beide Mannschaften 38:26.

————————————————————–

Was meinen Sie dazu?