Black Friday

Am Black Friday werben zahlreiche Onlinehändler deutschlandweit mit attraktiven Rabattaktionen. Den Händlern zufolge soll es möglich sein, am Schwarzen Freitag eine Menge an Geld zu sparen. Die Produkt- und Preisvergleichsplattform idealo hat eine Preisstudie durchgeführt, die zeigt, dass die wirkliche Ersparnis im Durchschnitt lediglich drei Prozent beträgt. Folgende 5 Tipps können dabei helfen, aus dem Black Friday-Shopping das meiste herauszuholen.

Wunschliste erstellen

Die folgende Situation dürfte den meisten Black Friday-Shoppern bekannt sein: Man wollte eigentlich nur eine Hose und ein T-Shirt kaufen und plötzlich fährt man mit drei Hosen, einer Winterjacke und 3 T-Shirts nach Hause. Um spontane und unnötige Black Friday-Einkäufe zu vermeiden, sollte man systematisch vorgehen. So ist es beispielsweise sinnvoll, sich vor dem Schwarzen Freitag zu überlegen, was genau man eigentlich benötigt. Mit einer Wunschliste kann man dafür sorgen, sich auf ein festes Budget festzulegen und nur die tatsächlich benötigten Produkte zu kaufen. Es sind dedizierte Shopping-Apps für Smartphones auf Basis von Android oder iOS erhältlich, in denen man sich mehrere Shopping-Zettel anlegen kann, um die eigenen Lieblingsprodukte zu speichern.

Schon jetzt aktiv werden

Obwohl der Black Friday immer am letzten Freitag im November stattfindet, haben viele Händler bereits Tage oder sogar Wochen vor dem eigentlichen Shoppingspektakel satte Rabatte im Angebot. Der Schnäppchentag hat sich im Laufe der Zeit zu einem Schnäppchenmonat gewandelt. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, rechtzeitig nach Rabattaktionen Ausschau zu halten, um reduzierte Ware nicht zu verpassen. Angesichts der aktuellen Pandemielage und den News um Lieferengpässe, die steigende Preise zur Folge haben, sollte man sowieso nicht lange zögern und sofort zugreifen, sobald ein ersehntes Produkt zu einem soliden Preis verfügbar ist.

Preise im Überblick behalten

Um die besten Rabatte zu ermitteln, sollte man verschiedene Angebote bei mehreren Händlern miteinander vergleicht. Keinesfalls sollte man Hals über Kopf handeln und sich gleich für das nächstbeste Angebot entscheiden. Auf idealo.de kann man beispielsweise die Preisentwicklung bestimmter Produkte gezielt nachverfolgen und so den besten Zeitpunkt zum Zuschlagen herausfinden. Die detaillierte Analyse gibt Aufschluss darüber, wie sich der Preis für den Artikel in den Wochen, Monaten und sogar Tagen verändern hat.

Kühlen Kopf bewahren

Ende November wird man kontinuierlich und überall mit vermeintlich guten Schnäppchen mit begrenzter Verfügbarkeit bombardiert. Das führt in vielen Fällen dazu, dass sich Shopper unter Druck gesetzt fühlen. Wenn man jetzt nicht sofort kauft, dann wird man die Gelegenheit verpassen. Man sollte sich keinesfalls davon stressen lassen und sich darauf besinnen, welche Produkte man wirklich kaufen möchte. So kann man unnötige Ausgaben für Artikel vermeiden, die man überhaupt nicht braucht.

Offen für Alternativen sein

Muss es unbedingt das neue Pro-Modell sein? Und kommt man eventuell auch mit einem kleineren UHD-Fernseher aus? Wer im Hinblick auf Speicherplatz, Farbe oder Größe flexibel bleibt und offen für Alternativen ist, kann am Schwarzen Freitag die besten Schnäppchen ergattern. Denn es kommt immer wieder vor, dass nur bestimmte Variationen eines Produkts stark reduziert sind und nicht gleich die gesamte Palette. Auch für Vorjahresmodelle sollte man offen sein, wenn man kräftig sparen möchte. Ein Fernseher, der nicht in diesem Jahr auf den Markt gekommen ist, kann trotzdem sehr gute Dienste leisten.

Fazit

Black Friday stellt eine ausgezeichnete Gelegenheit dar, um auf Schnäppchenjagd zu gehen. Man sollte allerdings darauf aufpassen, nicht auf die Tricks der Händler hereinzufallen und nur die Artikel zu kaufen, die tatsächliche benötigt werden.

 

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