Foto: Rund 30 Fahrzeuge gehörten wieder zu den Kolonee in Richtung Ukraine.
Foto: © Stadtverwaltung Erfurt
„Der Konvoi kam Dienstag um 17:00 Uhr bei bestem Wetter an und ist am Mittwoch um 07:00 Uhr im strömenden Regen Richtung Breslau gerollt. Es waren wieder bekannte Gesichter dabei und für einige Teilnehmer von beiden Seiten war es tatsächlich wie ein Wiedersehen mit Freunden nach langer Zeit“, sagt Lars Angler von der Feuerwehr Erfurt. Rund 80 Hilfskräfte und rund 30 Fahrzeuge bildeten den Konvoi, der die Nacht im Eissportzentrum Erfurt verbrachte.
Die britische Wohltätigkeitsorganisation Fire Aid stellt seit März 2022 zusammen mit dem Nationalen Rat der Feuerwehren (UK National Fire Chiefs Council) im Auftrag des britischen Innenministeriums diese Konvois aus ausrangierten Feuerwehrfahrfahrzeugen kostenlos der Ukraine zur Verfügung. So werden Feuerwehrfahrzeuge und Schutzausrüstung, wie Helme, Schutzkleidung und Stiefel, zur Unterstützung der Feuerwehr in die Ukraine gebracht.
„Vielen Dank an alle Beteiligten, die neben den anderen Herausforderungen die Übernachtung für den 9. Hilfskonvoi sehr unkompliziert möglich gemacht haben. Die Engländer waren voll des Lobes über den herzlichen Empfang, das Rundumsorglospaket für die Betreuung und das Engagement der Helfer aus Erfurt. Auch wenn es jeweils nur kleine Bausteine für diesen Hilfstransport sind, so waren sie doch wichtig und tragen zum Gelingen der humanitären Hilfe für die Ukraine bei“, betont Angler.
Die „Feuerwehrfamilie“ der Engländer und Erfurter ist laut Angler wieder ein bisschen mehr zusammengerückt: „Im Falle des Hilfskonvois gehören zu dieser Familie auch der Inspektionsdienst Süd der Polizei, die Arena, das Eissportzentrum, die Evag, DRK, DLRG, Erfurt Tourismus und aus der Stadtverwaltung der Bereich Oberbürgermeister, das Dezernat für Sicherheit, Bürgerservice und Gesundheit sowie die Pressestelle. Bei keinem wurden auch noch so kurzfristige Anfragen bei Planänderungen abgewiesen und in allen Bereichen war immer jemand da, um zu helfen.“

