Die Mensa befindet sich in dem 1977 errichteten Anbau an das Jugendhaus Maxi. Während im Erdgeschoss die Schulspeisung untergebracht ist, nutzen das Zentrum für Migration und mehrere Vereine die oberen Etagen. Nach fast 50 Jahren entspricht der Bereich der Schulverpflegung jedoch nicht mehr den heutigen Anforderungen. Mit der Sanierung entstehen moderne, sichere und funktionale Bedingungen für die tägliche Essensversorgung der Schülerinnen und Schüler.
Ein wichtiger Bestandteil der Modernisierung ist die Vergrößerung des Speisesaals. Künftig stehen dort 100 Sitzplätze zur Verfügung, sodass mehr Kinder gleichzeitig ihr Mittagessen einnehmen können. Darüber hinaus werden die Barrierefreiheit und das Brandschutzkonzept für den ersten Bauabschnitt umgesetzt. Unter anderem erhält der Speisesaal einen zweiten baulichen Rettungsweg.
Neben der Erneuerung aller Oberflächen und Bodenbeläge wird auch die Technik vollständig modernisiert. Die Haustechnik erhält neue Leitungen und einen Fettabscheider für das Schmutzwasser aus dem Küchenbereich. Die Elektroinstallation wird auf den aktuellen Stand der Technik gebracht, die Alarmanlage erneuert und die vorhandene Beleuchtung durch energieeffiziente LED-Leuchten ersetzt. Auch die Küche wird vollständig neu ausgestattet und als moderne Ausgabeküche eingerichtet. Eine Akustikdecke im Speisesaal sorgt künftig für eine angenehmere Raumakustik.
Damit der Schulbetrieb während der Bauzeit weiterlaufen kann, wurde die Essensversorgung bereits an einen Ausweichstandort verlegt. Das Gebäude ist bereits geräumt und die Baustelle eingerichtet. Derzeit laufen die Demontagearbeiten der technischen Anlagen; im Anschluss beginnen die Erdarbeiten sowie die Abbrucharbeiten im Gebäude.
„Mit der Sanierung schafft die Stadt eine moderne Mensa, die den Anforderungen an eine zeitgemäße Schulverpflegung gerecht wird. Die Investition verbessert nicht nur die Funktionalität und Sicherheit des Gebäudes, sondern sorgt auch dafür, dass die Schülerinnen und Schüler künftig unter deutlich besseren Bedingungen ihre Mahlzeiten einnehmen können“, sagt Arne Ott, Leiter des Amtes für Gebäudemanagement.
Zu den weiteren geplanten Maßnahmen gehören die Sanierung der sanitären Anlagen, einschließlich der Errichtung barrierefreier WC-Anlagen, die schrittweise Umsetzung des Brandschutzkonzepts in allen Geschossen sowie die barrierefreie Erschließung der Obergeschosse, unter anderem durch den Einbau eines Aufzugs. Darüber hinaus soll das erste Obergeschoss des Jugendklubs saniert werden. „So werden sowohl die Aufenthaltsqualität als auch die Sicherheit und Zugänglichkeit des Gebäudes nachhaltig verbessert“, sagt Arne Ott.
Weitere Informationen zu laufenden Schulbauprojekten gibt es auf dem Schulbauportal der Landeshauptstadt Erfurt.
