Die Lesung findet statt am Freitag, 21. August 2026, um 17:00 Uhr im Gemeindehaus Martini-Luther in der Nikolausstraße 8. Der Eintritt ist frei. Das Gemeindehaus ist barrierearm und auch für Menschen im Rollstuhl zu erreichen.
„Die Lesung regt dazu an, über gesellschaftlichen Zusammenhalt, Teilhabe und den Wert von Freiheit nachzudenken. Gerade in einer Zeit, in der demokratische Werte, Vielfalt und das respektvolle Miteinander immer wieder herausgefordert werden, eröffnet die Veranstaltung Raum für Austausch, Perspektivwechsel und gemeinsame Reflexion“, sagt Jette Schäfer, Inklusionsmanagerin der Erfurter Stadtverwaltung.
„Wir freuen uns auf einen inspirierenden Abend mit Karsten Krampitz und auf anregende Gespräche über Vergangenheit, Gegenwart und die Frage, wie wir unsere Gesellschaft gemeinsam gestalten möchten“, sagt Jette Schäfer.
Die Lesung ist eine Veranstaltung vom Inklusionsmanagement der Stadtverwaltung Erfurt und findet in Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Martini-Luther und der Contineo Buchhandlung statt.
Der historisch inspirierte Roman beruht auf einer wahren Begebenheit. Matthias Vernaldi war einer der Gründer der Kommune in Hartroda. Ende der 1970er-Jahre bezog er mit Freunden ein verlassenes Pfarrhaus in Thüringen. Vier der Kommunengründer entsprachen physisch nicht der Norm. Die Evangelische Kirche in Westdeutschland hat das Projekt in Hartroda mit Spenden unterstützt, die ostdeutsche Kirche bot ihm rechtlichen Schutz. Nach der Wende verlassen allmählich alle Bewohner die Kommune. Gründungsmitglied Vernaldi zog nach Berlin und setzte sich dort bis zu seinem Tod im Jahr 2020 für Behindertenrechte ein.
