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Aachen im Doppelpack, lautet das Programm für Schwarz-Weiß Erfurt in den kommenden beiden Spielen. Bevor es am nächsten Mittwoch in der Riethsporthalle um Bundesligapunkte geht, stehen sich beide Kontrahenten am Samstag, 19 Uhr, an selber Stelle im DVV-Pokal-Viertelfinale gegenüber.

„Siegen oder fliegen“ ist eine gebräuchliche Floskel in K.o.-Wettbewerben, die auch auf den DVV-Pokal zutrifft. Etwas dramatischer klingt die Sichtweise aus dem Aachener Lager in der Vorausschau auf das samstägliche Duell: „do or die“. In diese Kerbe möchte Konstantin Bitter nicht schlagen: „Wir werden alles geben, um am Samstag zu gewinnen. Wenn es meiner Mannschaft gelingt, ihr Leistungsvermögen abzurufen, verspreche ich einen für alle Zuschauer spannenden Pokalfight. Sollten wir am Ende den Einzug ins Halbfinale nicht schaffen, werden wir aber nicht sterben.“

Mit Verweis auf das Tabellenbild und die individuelle Qualität des Spielerinnenkaders um Kapitänin Jana Franziska Poll, sieht Erfurts Cheftrainer die Gäste in der Favoritenrolle. „Ihr Anspruch muss es sein, uns zu schlagen und eine Runde weiterzukommen. Für uns, als kleinen Verein, hätte der Einzug ins Halbfinale einen sensationellen Anstrich.“

Auch wenn Schwarz-Weiß Erfurt am Samstag die Außenseiterrolle inne hat, so zählen die Ladies in black zu den Lieblingsgegnern. Von den letzten drei Aufeinandertreffen in der Erfurter Riethsporthalle gewannen die SWE-Damen zwei und verloren einmal im Tiebreak. Man kann also sagen: Aachen liegt Erfurt. Klar ist aber auch, dass die Erfurterinnen an ihre Qualitäten des Achtelfinales gegen Straubing anknüpfen müssen – und noch einen Zacken mehr. Zusätzlich braucht es lautstarke Unterstützung von den Rängen. Nur dann könnte das weiße Innere der Riethsporthalle einen sensationellen Anstrich bekommen.

Karten für den Pokalfight gibt es unter ticketshop-thueringen.de und auch an der Abendkasse.

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