Agentur für Arbeit Erfurt ist jetzt eine „Notinsel“

Einweihung brachten Manuela Liebsch-Brück (v.l.) vom Kinderschutzdienst „Haut-Nah“ und Beatrice Ströhl, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Erfurt, den „Notinsel“-Aufkleber an der Eingangstür an.

Anlässlich der Einweihung sagte Beatrice Ströhl, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Erfurt: „Wir setzen mit der „Notinsel“ bewusst ein Zeichen für den Kinderschutz. Unsere Mitarbeiter wurden informiert, was zu tun ist und wo sie gezielte Unterstützung finden, falls ein Kind unseren Schutz braucht“. Ein Leitfaden im Haus enthält die lokalen Notrufnummern und erläutert gleichzeitig, was im Notfall zu tun ist.

 

Manuela Liebsch-Brück vom Kinderschutzdienst „Haut-Nah“ begrüßte die Entscheidung der Arbeitsagentur, das „Notinsel“-Projekt zu unterstützen: „Kinder in Angst brauchen unseren Schutz. Alle Häuser mit dem Notinsel-Symbol an der Tür bieten Kindern und Jugendlichen Zuflucht. Nun ist auch direkt neben dem Südpark im Erfurter Süden eine weitere Notinsel entstanden.“

Einweihung brachten Manuela Liebsch-Brück (v.l.) vom Kinderschutzdienst „Haut-Nah“ und Beatrice Ströhl, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Erfurt, den „Notinsel“-Aufkleber an der Eingangstür an.
Einweihung brachten Manuela Liebsch-Brück (v.l.) vom Kinderschutzdienst „Haut-Nah“ und Beatrice Ströhl, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Erfurt, den „Notinsel“-Aufkleber an der Eingangstür an.

Das Projekt „Notinsel“ wurde von der Stiftung „Hänsel + Gretel“ im Jahr 2002 in Karlsruhe gestartet, da Kinder  immer häufiger erleben, dass der Schulweg zum Gefahrenweg wird und Angst und Gefahr zum Alltagsleben dazu gehören. Partner für Erfurt ist der MitMenschen e.V. Die Schirmherrschaft für das Projekt hat Oberbürgermeister Andreas Bausewein übernommen. Jeder „Notinsel“-Partner unterschreibt eine Selbstverpflichtung und erhält dann einen Aufkleber, der gut sichtbar für Kinder angebracht wird und somit Kindern in Not eine Zuflucht bietet.  Damit setzen die „Notinseln“ ein deutliches Zeichen für den Kinderschutz und gegen potenzielle Täter und haben somit auch eine wichtige Präventivfunktion.