Zwei Männer halten ein Plakat. Neben ihnen steht eine übergrpße Figur in Form einer Zigarette.



Die Kapmagne #Erfurtkippenfrei geht in die zweite Runde. Nach dem erfolgreichen Auftakt im Juli wurden heute die neuen Motive präsentiert. Sie machen auf einen Missstand aufmerksam, unter dem vor allem Kinder leiden: Achtlos entsorgte Kippen auf unseren Spielplätzen.

Foto: Umweltbeigeordneter Andreas Horn (l.) und Stadtwirtschaftschef Marco Schmidt präsentierten heute auf dem Spielplatz hinter der Krämerbrücke die neuen Plakatmotive.
Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Erfurts Umweltbeigeordneter Andreas Horn und Stadtwirtschaftsgeschäftsführer Marco Schmidt sind optimistisch, dass die Aktion auch diesmal auf Zuspruch stößt.

„Die Erfurterinnen und Erfurter zeigten sich dankbar, dass wir die Verschmutzung unserer Stadt durch Zigarettenstummel so öffentlich thematisiert haben. Die Reaktionen waren positiv und haben uns darin bestärkt, hier noch einmal nachzulegen“, so Andreas Horn.

Bei einigen hatte der Kampagnenstart sogar zum Handeln geführt. 40 Schülerinnen und Schüler der Barfüßerschule sammelten zum Welt-Saubermach-Tag in der Altstadt drei Eimer voll Kippen – zirka 9.000 Stück in nur zwei Stunden! Auch Mitglieder des Stadtverbands der Grünen waren fleißig und klaubten einen großen Haufen Kippen aus dem Erfurter Kopfsteinpflaster. „Für dieses Engagement können wir nur Danke sagen. Wichtig ist uns aber, die Rauchenden weiter dafür zu sensibilisieren, dass ihre Zigarettenreste nicht einfach in unsere Umwelt gehören, weder auf unsere Straßen und Gehwege, noch auf unsere Grünflächen oder eben auf unsere Kinderspielplätze. Sie gehören in die Ascheeinsätze an unseren Mülleimern oder, wenn dieser nicht gleich in der Nähe ist, in einen Taschenaschenbecher“, so Andreas Horn weiter, im Übrigen der Ideengeber von #ErfurtKippenfrei.

Bis Sonntag ist ein Promotion-Team in Erfurts Innenstadt unterwegs, sucht die Gespräche mit den Rauchenden, klärt auf und verteilt kleine Wegwerfaschenbecher. Großformatige Plakate werden folgen, sie zeigen einen großen Sandkuchen, dekoriert mit Zigaretten. Andreas Horn: „Wir wollen Emotionen wecken und hoffen dabei auf ein Umdenken.“



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