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Am Mittwoch reist Schwarz-Weiß Erfurt zum mitteldeutschen Derby nach Dresden, wo die Thüringerinnen vom DSC empfangen werden. Ab 18.30 Uhr wollen sie den Favoriten herausfordern und zumindest an die Vorjahresleistung anknüpfen.

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr waren die SWE-Damen zum Auswärtsspiel in der Margon-Arena zu Gast. Bei der 1:3-Niederlage beim damals noch amtierenden Meister verpassten die Gäste den Tiebreak nur ganz knapp. Sollten die Bitter-Schützlinge die Begegnung am Mittwoch ähnlich knapp gestalten können, wäre das ein weiterer Schritt voran für die nochmals verjüngten Erfurterinnen.

Zwei Plätze trennen beide Kontrahenten in der noch wenig aussagekräftigen Tabelle. Den wahren Leistungsunterschied spiegelt das allerdings nicht wider. Denn auch die Mannschaft vom dienstältesten Bundesligatrainer der Damen, Alexander Waibl, bekam im Sommer eine „Verjüngungskur“ und hat ihr Leistungsvermögen in den bisherigen Partien noch längst nicht ausgeschöpft. Dennoch steht viel Qualität auf dem Spielfeld und im Kader sind mit Monique Strubbe, Jennifer Janiska und Elisa Lohmann drei deutsche WM-Teilnehmerinnen. Auch das talentierte Zuspielerinnenduo Sarah Straube/Kveta Grabovska (beide 20 Jahre alt) verfügt bereits über einige Erfahrung in der 1. Bundesliga. Die Dresdner Mannschaft ist zwar jung, aber trotzdem um einiges reifer als ihre Kontrahentinnen vom Mittwoch.

Deshalb gibt Erfurts Coach, trotz der beiden zuletzt eingefahrenen Siege in Neuwied und gegen Straubing (Pokal), klar zu verstehen, dass es einer weiteren Steigerung seines Teams bedarf, will man in Elbflorenz was Zählbares mit auf die Heimfahrt nehmen. „Wir müssen noch eine Schippe drauflegen“, weiß er um den Unterschied des letzten zum kommenden Gegner.

Egal wie das Spiel ausgehen wird, so freut sich Konstantin Bitter auf ein Wiedersehen an seiner letzten Wirkungsstätte: „Ich hatte eine schöne und erfolgreiche Zeit in Dresden, wo ich auch von Alex einiges gelernt habe. Auf ihn und viele andere Freunde freue ich mich ebenso wie auf das Spiel mit meiner Mannschaft in der Margon-Arena.

Wie alle Partien der Volleyballbundesliga, kann auch diese im kostenpflichtigen Livestream auf Sport1 extra ab 18.30 Uhr mitverfolgt werden.StS; Fotos: Sebastian Schmidt

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