Bauarbeiten an der Wasserachse verzögern sich

„Wasser marsch!“ sollte es Ende Mai an der Wasserachse im egapark heißen. Alle dafür notwendigen Vorarbeiten sind abgeschlossen: Die neue Brücke ist fertig,  Rohre sind verlegt und die Pumpentechnik erneuert. Die Wege um die Wasserachse sind wieder zugänglich, der Rasen angesät.

Der  Ende Mai geplante Einbau einer Spezialfolie in die Wasserbecken verzögert sich leider, teilte jetzt  Chris Lange, Betriebsleiter des egapark Erfurt mit.  „Für die Wasserbecken werden ca. 2200 m² Folie von besonderer Qualität benötigt. Das Material ist gewebeverstärkt und weist eine strukturierte Oberfläche auf, damit auftretende Kräfte durch den Wasserdruck oder Temperaturschwankungen ausgeglichen werden“, ergänzt der Fachmann.

Ein solches Material ist in der benötigten Menge  nur über den Hersteller  zu beschaffen. Leider hat die gelieferte Folie nicht die notwendige Gewebeverstärkung, nun muss eine neue Folie vom Hersteller in Österreich  produziert werden. Bis diese Spezialanfertigung verpackt auf dem LKW liegt und von Österreich  nach Erfurt geliefert wird, vergeht leider einige Zeit, da es sich um eine Spezialanfertigung für die Wasserachse im egapark handelt. Frei käufliche Teichfolien sind auf Grund der mechanischen Anforderungen und unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Anforderungen für den egapark  nicht nutzbar.

Chris Lange bittet die Parkbesucher noch um etwas Geduld. Die Gespräche mit dem Lieferanten stimmen die egapark-Verantwortlichen zuversichtlich, dass eine schnelle Regelung gefunden wird und die Arbeiten an der Wasserachse zeitnah abgeschlossen werden können. In den Sommermonaten sind die Wasserflächen neben den Pflanzenschauhäusern beliebter Ruhepunkt der Parkbesucher.