Zwei Männer kien auf einem Platz und setzen Pflastersteine ein.



Auf den Tag genau wie geplant wurde heute Vormittag der Benediktsplatz freigeben. Seine komplexe Umgestaltung begann im April. In den zurückliegenden Monaten wurde er grundhaft saniert.


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Foto: Tiefbauamtsleiter Alexander Reintjes und Oberbürgermeister Andreas Bausewein setzten heute die letzten Pflastersteine.
Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Doch das 800 qm große Areal war in die Jahre gekommen. Die Oberfläche war stark verschlissen, der Asphalt glich einem Flickenteppich, die Borde hatten sich gesenkt. Nachdem mit der Rathausbrücke und der Michaelisstraße die angrenzenden Bereiche bereits neu gestaltet wurden, war es an der Zeit, hier die Lücke zu schließen.

Unterirdisch ist nunmehr alles neu: Leitungen für Elektro, Gas und Telekommunikation, ein dickes Datenkabel für das Rathaus und der Strom für die Stadtbeleuchtung wurden neu verlegt. Der Kanal wurde repariert und teilweise erneuert.

Die Oberfläche wurde mit Basalt erneuert, die Gehwege mit Granit gepflastert. Eingearbeitet wurde dabei auch der Grundriss der ehemaligen Benediktikirche. Bei den Tiefbauarbeiten wurden Teile ihres Fundaments gefunden, diese sind jetzt an der Oberfläche sichtbar. Mit Sandstein wurden die historischen Mauersteine nachempfunden, die großen außen und die kleineren im Inneren der Mauer.

Acht Kübel mit Weihnachtsbäumen werden vorerst bis zum Jahresende den Benediktsplatz begrünen. Sie dienen als vorweihnachtlicher Schmuck und als natürliches Wendehindernis.Denn LKW dürfen auf dem Platz zurzeit nicht wenden, denn sie würden das Pflaster schädigen. Im kommenden Jahr werden die Gefäße dann mit Pflanzen befüllt – ein kleines Stückchen Buga in der Innenstadt.

Was jetzt noch fehlt, sind die beiden Bänke, die vor der Erfurt Tourist Information zum Ausruhen einladen sollen, zudem werden noch Papierkörbe aufgestellt.

In die Umgestaltung des Platzes wurden insgesamt rund 1,6 Mio. EUR investiert. 1,3 Mio. EUR davon zahlt die Stadt Erfurt, Stadtwerke und die Telekom den Rest in Höhe von rund 300.000 EUR. Das Projekt wurde von der EU mit Finanzhilfen in Höhe von 615.000 EUR gefördert.



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