Bergeübung am Flughafen Erfurt-Weimar

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Ein auffälliges Bild weckte am Dienstag das Interesse vieler Fluggäste und Flughafenbesucher. An diesem Tag fand die planmäßige Bergeausbildung am Flughafen Erfurt-Weimar statt.

Aufgabenstellung war in diesem Jahr ein mittlerer Bergefall: „Ein nicht ausgefahrenes
Bugfahrwerk am Luftfahrzeug (LFZ)“.
Bei der Übung wurden die einzelnen Elemente wie Kranbergung mittels Traverse, der Aufbau der Luftfahrzeug–Hebekissen und weiterer Geräte zur technischen Hilfeleistung trainiert.

Als Übungsgerät wurde ein in Erfurt altbekanntes Flugzeug eingesetzt, die historische Iljuschin IL-18 mit einem Gewicht von ca. 30 Tonnen, welches am Flughafen Erfurt-Weimar zur Zeit noch für Trainingszwecke genutzt wird.

Unterstützt wurden die Mitarbeiter der Erfurter Flughafenfeuerwehr von Bergungskräften des Flughafens Leipzig-Halle. Bei dieser gemeinsamen Bergeübung wurden die Zusammenarbeit, Abläufe und die gegenseitige Unterstützung der beiden Rettungsdienste erfolgreich geprobt.

Michael Tautz, von der Flughafenfeuerwehr am Flughafen Erfurt-Weimar, zeigt sich im Anschluss zufrieden: „Wir konnten bei dieser Übung den hohen Sicherheits- und Ausbildungsstand der Feuerwehr am Flughafen Erfurt-Weimar nachweisen. Mein Dank gilt auch den Kollegen aus Leipzig, die sich mit Know-how und Engagement erfolgreich einbrachten.“

Uwe Kotzan, Geschäftsführer Flughafen Erfurt GmbH: „Mit der ersten gemeinsamen Bergeübung wurde der im Sommer geschlossene Kooperationsvertrag „Zur Bergung von Luftfahrzeugen“ zwischen dem Flughafen Erfurt-Weimar und dem Flughafen Leipzig-Halle erfolgreich umgesetzt.
Vom Wissens- und Erfahrungsaustausch der Feuerwehren profitieren beide Flughäfen.“