Bier ist nicht gleich Bier – Öffentliche Führung zur historischen Biergeschichte im Stadtmuseum

Bier ist nicht gleich Bier – Öffentliche Führung zur historischen Biergeschichte im Stadtmuseum



Am Dienstag, dem 14. Mai, führt Gudrun Noll-Reinhardt, Kuratorin im Stadtmuseum, ab 17:00 Uhr kurzweilig durch die Sonderausstellung „Erfurt und das Bier“.

Foto: Blick in die Ausstellung „Erfurt und das Bier“
Foto: © Stadtverwaltung Erfurt / Dirk Urban

Bier ist nicht gleich Bier. Es war Alltagsgetränk und Zahlungsmittel im Alten Orient, Göttertrank der alten Germanen. Auf deutschem Boden wurde nachweislich seit mindestens 2.800 Jahren Bier getrunken, die älteste Bierflasche ist ca. 1.500 Jahre alt. Heinrich Knaustus stellte in seinem 1575 in Erfurt erschienenen Fundamentalwerk über 100 deutsche Biere vor und rühmte sie als Nährmittel und Arznei. Die reichsten Erfurter Bürger hatten sich über einen Zeitraum von mindestens 500 Jahren als so genannte Biereigen das Monopol des Brauens gesichert, das erst in preußischer Zeit durch die Gewerbefreiheit abgelöst wurde. Diese und andere Biergeschichten aus der langen Historie dieses Getränkes erläutert Gudrun Noll-Reinhardt anhand ausgewählter Exponate im Stadtmuseum.

Im Anschluss an die Führung bietet der „Bierrufer“ in der Michaelisstraße rund um Inhaber Sten Schmidt eine Verkostung im historischen Haus des Erfurter Bierrufers an.

Die Veranstaltung kann ohne Anmeldung besucht werden. Es ist der Museumseintritt von 6,00 Euro bzw. 4,00 Euro ermäßigt zu entrichten.

Die verlängerte Sonderausstellung ist bis einschließlich 2. Juni 2019 zu sehen und kann dienstags bis sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 6,00 Euro, ermäßigt und für Kinder 4,00 Euro.



Mehr dazu auf der Quell-Seite: Erfurt.de

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