„Krisen überstehen wir am besten gemeinsam!“



Vor zwei Wochen haben 10.000 per Zufallsstichprobe ausgewählte Erfurterinnen und Erfurter einen Fragebogen erhalten. Darin wurden sie gebeten, Angaben zu ihrem Sport- und Bewegungsverhalten zu machen, z. B. zu genutzten Sporträumen, zu beliebten Sportarten aber auch zu sinnvollen Investitionen. Wer seinen Umfragebogen noch nicht ausgefüllt hat, kann dies bis zum 19. Oktober nachholen.

Die Sportverhaltensstudie ist wesentliche Grundlage für den Sportentwicklungsplan, den die Landeshauptstadt Erfurt gegenwärtig mit Unterstützung des Instituts für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam erstellt.

Bislang sind 2.176 ausgefüllte Fragebogen bei der Stadtverwaltung eingetroffen, knapp 21,2 Prozent. „Das ist ein sehr erfreulicher Zwischenstand“, betont Oberbürgermeister Andreas Bausewein und bedankt sich herzlich für die rege Beteiligung. Gleichzeitig ruft er aber auch alle, die einen Fragebogen erhalten und bislang noch nicht zurückgeschickt haben, dazu auf, sich noch zu beteiligen. Ein entsprechendes Erinnerungsschreiben ging in den letzten Tagen bei jenen Erfurterinnen und Erfurtern ins Haus, die durch ein repräsentatives Verfahren ausgewählt wurden.

„Eine effektive Planung muss die lokalen Wünsche und Bedürfnisse der Menschen berücksichtigen“, weiß Prof. Dr. Michael Barsuhn, wissenschaftlicher Leiter des INSPO: „Mit ihrer Beteiligung nutzen die Erfurterinnen und Erfurter diese Chance, die Verwaltung und die politischen Entscheidungsträger auf notwendige Handlungsschwerpunkte aufmerksam zu machen. Hierdurch wird sichtbar, welche Sportangebote, aber auch welche Sportinfrastruktur die Landeshauptstadt zukünftig prägen sollten“, so Barsuhn.

Für die Landeshauptstadt Erfurt bildet der Sportentwicklungsplan das Steuerungsinstrument und die Entscheidungsgrundlage für sportpolitische Entwicklungen der nächsten zehn Jahren. Ziel soll es sein, ein attraktives und modernes Versorgungsnetz an Sport- und Bewegungsstätten für Menschen aller Altersgruppen bereitzustellen und durch eine bedarfsorientierte Planung tragfähige Grundlagen für vielfältige sportliche Betätigungen zu schaffen. Die Bürgerinnen und Bürger haben somit also die Möglichkeit, mit ihrer Beteiligung die zukünftige Sportentwicklung in Erfurt aktiv mit zu gestalten und zu beeinflussen.

Parallel zur Bürgerbefragung wurden auch die Erfurter Sportvereine zur Beteiligung aufgerufen. Im Rahmen einer Onlinebefragung wurden sie gebeten, Stellung zu beziehen zu ihrer aktuellen Situation, zu Perspektiven, Potentialen und möglichen Problemen im Kontext ihrer sportlichen Entwicklung. Auch hier gilt: Wer sich bislang noch nicht beteiligt hat, kann dies bis zum 19.10.2020 noch nachholen.

Für Rückfragen steht seitens des Erfurter Sportbetriebes Frau Goetz gerne zur Verfügung, telefonisch unter 0361 655-3024 oder per E-Mail an sportbetrieb@erfurt.de. Fragen an das Forschungsteam des Instituts für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) sind zu richten an den wissenschaftlichen Leiter Herrn Prof. Dr. Michael Barsuhn unter 0331 90757112 oder per E-Mail an info@inspo-sportentwicklungsplanung.de



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