„Krisen überstehen wir am besten gemeinsam!“



Im Rahmen der Sonderausstellung „Breaking the Silence – Der Zorn des Machi bin Sharifu“ findet am 23. Oktober 2020 um 19 Uhr in der Begegnungsstätte Kleine Synagoge eine Gesprächsrunde zu Christiane Taubira mit der Künstlerin Laly statt.

Das Gespräch, das Mirjam Elomda von der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland mit Laly und Priscillia Christiane führt, taucht durch ein Portrait Christiana Taubiras und anderer schwarzer Frauen in feministische Themen ein und ermöglicht den Besucherinnen und Besuchern einen intersektionalen Blick auf postkoloniale Kämpfe.

Die französische Politikerin und Buchautorin Christiana Taubira wurde 2001 Namensgeberin des „loi Taubira“. In diesem Gesetz erkannte Frankreich den Versklavungshandel und die Sklaverei als Verbrechen gegen die Menschlichkeit an. Taubira war Berichterstatterin für das Gesetz in der Nationalversammlung. Die französische Künstlerin und Aktivistin Laly beschäftigt sich mit der Person Taubira.

Die Ausstellung „Breaking the Silence – Der Zorn des Mdachi bin Sharifu“ und das Begleitprogramm verstehen sich als Beitrag zur Auseinandersetzung um die Folgen des Kolonialismus und die Aktualität des Rassismus. Die Erfurter Geschichtsmuseen kooperieren dafür mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, der Rosa Luxemburg Stiftung Thüringen e.V., Decolonize Erfurt und der Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland e. V. (ISD), Lokalgruppe Thüringen.

Aufgrund der derzeit gültigen Hygienevorschriften ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Um eine Anmeldung per E-Mail wird gebeten.
 



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