Sicherheit

Cyber-Sicherheit: Wie sich Unternehmen vor Angriffen schützen können

30. Dezember 2023
2 Minuten lesen

Cyber-Angriffe auf Unternehmen sind in den letzten Jahren immer häufiger und raffinierter geworden. Hacker versuchen, sensible Daten zu stehlen, Lösegeld zu erpressen oder die IT-Infrastruktur lahmzulegen. Die Folgen können verheerend sein: hohe Kosten, Reputationsschäden, Rechtsstreitigkeiten oder sogar der Verlust von Kunden und Geschäftspartnern.

Doch wie können Unternehmen sich vor solchen Angriffen schützen? Welche Maßnahmen sind notwendig, um die Cyber-Sicherheit zu erhöhen? Und welche Rolle spielt dabei die menschliche Komponente? Darum geht es in diesem Artikel.

Was sind die häufigsten Cyber-Angriffe auf Unternehmen?

Firmen, die noch kein Unternehmen für Cyber-Sicherheit beauftragt haben, wissen oft gar nicht, welche Gefahren es genau gibt. Die Art und Weise, wie Hacker Unternehmen angreifen, variiert je nach Ziel. Einige der häufigsten Angriffsarten sind:

  • Phishing: Dabei handelt es sich um gefälschte E-Mails oder Websites, die den Empfänger dazu verleiten sollen, persönliche oder geschäftliche Informationen preiszugeben oder schädliche Software herunterzuladen. Phishing ist eine der einfachsten und effektivsten Methoden, um an Zugangsdaten oder andere sensible Daten zu gelangen.
  • Ransomware: Ransomware ist eine Art von Schadsoftware, die die Daten auf einem Computer oder einem Netzwerk verschlüsselt und nur gegen eine Lösegeldzahlung wieder freigibt. Ransomware kann ganze Unternehmen lahmlegen und erfordert oft eine schnelle Reaktion, um den Schaden zu begrenzen.
  • DDoS: DDoS ist die Abkürzung für “Distributed Denial of Service”, also eine Überlastung eines Servers oder einer Website mit einer großen Anzahl von Anfragen, die von verschiedenen Quellen aus gesendet werden. Dadurch wird der Server oder die Website unerreichbar oder sehr langsam. DDoS-Angriffe können als Ablenkungsmanöver dienen, um andere Angriffe durchzuführen, oder als Erpressungsmittel, um Geld zu fordern.
  • Insider-Angriffe: Manchmal lauert der Feind auch im eigenen Unternehmen. Insider-Angriffe sind Aktionen, die von Personen ausgeführt werden, die Zugang zu den internen Systemen oder Daten eines Unternehmens haben, wie zum Beispiel Mitarbeiter, ehemalige Mitarbeiter, Geschäftspartner oder Lieferanten. Insider-Angriffe können aus verschiedenen Motiven erfolgen, wie zum Beispiel Unzufriedenheit, Rache, Geldgier oder Spionage.

Wie können Unternehmen ihre Cyber-Sicherheit erhöhen?

Um sich vor Cyber-Angriffen zu schützen, müssen Unternehmen mehrere Ebenen der Cyber-Sicherheit implementieren. Dazu gehören:

  • Technische Maßnahmen: Die Installation und Aktualisierung von Antivirensoftware, Firewalls, Verschlüsselungs- und anderen Sicherheitsprogrammen auf allen Computern und Geräten ist Pflicht. Außerdem sollten Unternehmen regelmäßig Backups ihrer Daten erstellen und speichern, um sie im Falle eines Angriffs wiederherstellen zu können. Zudem sollten sie ihre IT-Infrastruktur ständig überwachen und testen, um Schwachstellen zu identifizieren und zu beheben.
  • Organisatorische Maßnahmen: Hierzu zählen die Erstellung und Durchsetzung von Richtlinien und Verfahren für die Cyber-Sicherheit im Unternehmen. Diese sollten unter anderem festlegen, wer Zugang zu welchen Daten und Systemen hat, wie Passwörter vergeben und geändert werden müssen, wie mit verdächtigen E-Mails oder Anhängen umgegangen werden soll und wie im Falle eines Angriffs reagiert werden soll. Außerdem sollten Unternehmen einen Notfallplan haben, der die Zuständigkeiten und Kommunikationswege im Krisenfall definiert.
  • Personelle Maßnahmen: Personelle Maßnahmen umfassen die Sensibilisierung und Schulung aller Mitarbeiter für die Cyber-Sicherheit. Denn oft sind die Mitarbeiter das schwächste Glied in der Sicherheitskette und können unwissentlich oder absichtlich Angriffe ermöglichen oder verschlimmern. Daher sollten Unternehmen ihre Mitarbeiter regelmäßig über die Gefahren und Best Practices der Cyber-Sicherheit informieren und schulen sowie ein Bewusstsein für die Verantwortung jedes Einzelnen schaffen.

Fazit: Das Thema Cyber-Sicherheit darf nicht ignoriert werden

Cyber-Sicherheit ist für Unternehmen ein wichtiges Thema, das nicht ignoriert werden darf. Denn Cyber-Angriffe sind eine reale und wachsende Bedrohung, die schwerwiegende Folgen haben kann. Um sich vor Cyber-Angriffen zu schützen, müssen Unternehmen mehrere Ebenen der Cyber-Sicherheit implementieren, die sowohl technische und organisatorische als auch personelle Maßnahmen umfassen. 

Nur so können Unternehmen ihre Daten, Systeme und Reputation schützen und ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern. Es empfiehlt sich daher, sich von einer auf Cyber-Sicherheit spezialisierten Firma beraten zu lassen.