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Premiere: Für Zuspielerin Corina Glaab ist es das erste Thüringenderby.

Es ist wieder soweit: Am Samstagabend, 18 Uhr, ist Derbyzeit und Schwarz-Weiß Erfurt hat den VfB Suhl LOTTO Thüringen in der Riethsporthalle zu Gast.

Wenn die beiden Thüringer Erstligisten aufeinandertreffen, ist eine ausgelassene, tolle Stimmung in der jeweiligen Halle garantiert. Es sei denn, die Begegnung findet wie im Vorjahr unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das ist dieses Mal zum Glück nicht so und beide Teams können sich der lautstarken Unterstützung ihrer jeweiligen Anhängerschaft gewiss sein. Über 300 Karten gingen bis Donnerstag im Vorverkauf weg, davon ein gutes Drittel an die Gäste.

Sportlich hat sich im Kräfteverhältnis vor dem 16. Thüringenderby im Vergleich zu den vorangegangenen nichts wesentlich verändert. Suhl reist als Tabellensechster (8 Punkte) zum -zehnten (4 Punkte) und will in dieser Saison mindestens erneut den Einzug in die Playoffs schaffen. Vor allem in den Heimspielen gegen Aachen (2:3), Schwerin (3:0) und Dresden (2:3) haben die Südthüringerinnen bewiesen, dass sie zum erweiterten Spitzenfeld der 1. Bundesliga gehören. Dass sieben Spielerinnen aus dem letztjährigen Kader auch in dieser Saison für den VfB auf Punktejagd gehen, ist dabei ein wesentlicher Fakt für die Stärke der Gäste. Mit Danielle Harbin hat Coach Laszlo Hollosy eine der momentan punktbesten Angreiferinnen in seinem Kader. Die US-Amerikanerin führt mit vier MVP-Auszeichnungen aus fünf Spielen das Liga-Ranking an.

Erfurts Coach, Konstantin Bitter, sieht die Suhlerinnen deshalb auch als Favoriten in der morgigen Partie. „Wir sind der Underdog. Trotzdem freuen wir uns aufs Derby, schließlich gibt es das nur zweimal im Jahr. Wir wollen unseren Beitrag zu einem tollen Event leisten und mit unserer Leistung ein schönes Spiel den vielen Zuschauern bieten“, übt er sich etwas in Understatement. Allerdings auch nicht ganz grundlos, denn neben der Stärke des Kontrahenten, schaut der 32-Jährige auch besorgt auf seinen Spielerkader. Mittelblockerin Elisabeth Sandbothe droht aus gesundheitlichen Gründen für den Rest der Saison auszufallen. Ob die zuletzt verletzt fehlenden Hanna Hellvig und Kapitänin „Toni“ Stautz wieder mitmischen können, ist ebenfalls fraglich. Hinter weiteren Spielerinnen stehen Fragezeichen, ob sie hundert Prozent einsatzfähig sind.

Auch wenn die personellen Voraussetzungen bei den Landeshauptstädterinnen momentan nicht gerade rosig sind, so zeigt sich Konstantin Bitter kämpferisch. „Wir gehen in jedes Spiel mit dem Anspruch, es gewinnen zu wollen. So auch am Samstag.“ Mit dieser Einstellung, die er seinen Spielerinnen stets einimpft, fuhren die SWE-Damen bisher ganz gut. Beide Heimspiele gegen Wiesbaden und Schwerin waren von Ertrag gekennzeichnet und zeigten, dass gerade in heimischer Halle mit entsprechender Fanunterstützung gegen jeden Kontrahenten etwas möglich ist.

Die Hallenöffnung ist am Samstag um 16.30 Uhr. Wegen des erwarteten Zuschauerandrangs und der aufwändigen Kontrollen am Einlass (2G-Regel gilt), werden die Zuschauer gebeten, rechtzeitig zu erscheinen, damit alle Besucher pünktlich zum Anpfiff um 18 Uhr auf ihren Plätzen sind. Eintrittskarten können weiterhin online im Ticketshop, an den bekannten Vorverkaufsstellen und auch an der Abendkasse erworben werden.

Wer es dennoch nicht in die Riethsporthalle schafft, kann die Partie bei Sport1 extra verfolgen. In Zusammenarbeit mit dem VfB Suhl wird das Spiel als 4-Kamera-Stream übertragen.

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