Deutliche Niederlage gegen starke Potsdamerinnen


Eine deutliche Niederlage kassierte Schwarz-Weiß Erfurt am Mittwochabend gegen den SC Potsdam. Nach nur 69 Spielminuten war die Partie beim 0:3 verloren. Schneller, als man sich das auf Erfurter Seite gedacht hatte.

Ungewöhnlich klar äußerte sich Trainer Florian Völker nach der Partie. „Wir haben in den ersten beiden Sätzen keinen Volleyball gespielt. Das ist nicht akzeptabel.“ Mit 16:25 und 18:25 gingen beide Durchgänge an die Gäste, die das Spiel bis dahin jederzeit diktierten. Allein im Auftaktsatz produzierten die Gastgeberinnen sechs Aufschlagfehler und spielten den Potsdamerinnen damit in die Karten. Diese überzeugten ihrerseits mit einer fast perfekten Annahme, aus der heraus sie aus allen Positionen Druck ausübten. Valerie Nichol konnte ihrer Mitspielerinnen variantenreich einsetzen, während Erfurt im Block keinen Zugriff aufs Spiel fand. Der SCP überzeugte seinerseits im Block (13 Punkte) und mit einer starken Feldabwehr.

Erst die 10-Minuten-Pause sorgte für ein Aufbäumen beim SWE Volleyteam. Die Kabinenansprache von Florian Völker zeigte Wirkung. Erfurt kam entschlossen aufs Feld zurück und erspielte sich eine 8:5-Führung. Auch zur zweiten technischen Auszeit lagen die Thüringerinnen noch vorne (16:15). Dann jedoch zogen die Gäste auf 17:21 vorentscheidend davon, was Erfurt nicht mehr kontern konnte. Mit 20:25 ging auch der dritte Satz verloren.

Die Ex-Erfurterin „Toni“ Stautz durfte sich für eine starke Leistung über die goldene MVP-Medaille freuen, während Danielle Briseboise eine weitere silberne ihrer Sammlung hinzufügen kann. Das nächste Spiel führt die Thüringerinnen in einer Woche zum Meister MTV Allianz Stuttgart. Vielleicht läuft’s auswärts besser. (StS, Foto: Sebastian Schmidt)



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