Deutsch-Griechischer Workshop in Thessaloniki und ein neues Memorandum of Understanding

Unterzeichnung des Memorandums of Understanding mit der University of Macedonia

Griechenland und Deutschland gehören zu den EU-Länder, die in den vergangenen Jahren am stärksten mit den Implikationen von Migration und Flucht konfrontiert waren. Und so war dieser Kontext auch Thema des 2. Workshops des DAAD-Hochschuldialogs Südeuropa, der jetzt unter dem Titel „The impact of migration in Europe: governance responses to massmigration and refugees“ zwischen der Universität Erfurt und zwei Hochschulen in Thessaloniki an der University of Macedonia stattgefunden hat.

Drei Tage lang diskutierten die Teilnehmer dabei die Gründe und Auswirkungen von Migrationsprozessen auf Griechenland und Deutschland. Daran wirkten nicht nur Vertreter der Universität Erfurt, der Aristotles-Universität und der University of Macedonia mit, sondern auch NGOs wie „Love without Borders“ oder der Jesuiten-Flüchtlingsdienst. Im Blickpunkt stand vor allem das Engagement der Zivilgesellschaft. Weitere Themen waren die Analyse der EU-(Grenz-)Politik sowie Fragen zur Integration. Teil des Workshops war darüber hinaus ein Besuch des „offenen Camps“ in der Nähe von Thessaloniki.

Die Erfurter Vizepräsidentin für Internationales, Prof. Dr. Heike Grimm, und der Dekan der School of Social Sciences, Humanities and Arts, Prof. Dr. Ilias Kouskouvelis, nutzten den Austausch zugleich, um ein Memorandum of Understanding zu unterzeichnen, das nun eine vertragliche Grundlage für den Austausch von Studierenden und Lehrpersonal darstellt.

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Quelle: https://aktuell.uni-erfurt.de/2018/12/17/deutsch-griechischer-workshop-in-thessaloniki-und-ein-neues-memorandum-of-understanding/