Die Nibelungen erobern Erfurt


Eigentlich sind „Die Nibelungen“ ziemlich schwerer Stoff. Nicht so in Erfurt. Wer sich in den Erfurter Theatersommer – hoffentlich geplant – verirrt, wird eines besseren belehrt. Über die Jahre haben die Schauspieler einige Klassiker auf die Bühne gebracht. In erster Linie humorvoll und verwirrend anders. „Dennoch erzählen wir immer die Grundgeschichte“, sagt Klaus Michael Tkacz, der eine Inszenierung als gescheitert ansieht, wenn Zuschauer sich vor der Aufführung erst gründlich belesen müssen.

Das ist auch bei den Nibelungen nicht anders, die in diesem Sommer auf dem Plan steht. Die blutige Tragödie rund um Siegfried und Brünhilde, Gunther, Kriemhild und – nicht zu vergessen Hagen von Tronje – bringen Klaus Michael Tkacz und Stefan Wey in ihrer gewohnt witzigen Manier auf die Bühne. Dabei war lange nicht klar, ob sich die ganze Mühe überhaupt lohnt. Drei Monate lang war die Kulturlandschaft aufgrund von Corona gelähmt. Für viele begann ein Kampf um die ganz persönliche Existenz. Das ging auch Tkacz & Co. nicht anders.



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