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Schwarz-Weiß Erfurt hat die Annahme-/Außenangriff-Position komplettiert. Die US-Amerikanerin Hillary Hurley Reynolds besetzt die letzte vakante Stelle und soll nicht nur für eine stabile Annahme sorgen, sondern auch für die nötige Durchschlagskraft am Netz.

Schweden, Finnland, Südkorea, Italien, Puerto Rico, Schweiz, Philippinen und Polen lauten die Stationen der gebürtigen Kalifornierin außerhalb ihres Heimatlandes, die nun erstmals in Deutschlands Eliteliga ans Netz geht und der Mannschaft aus der BUGA-Stadt zu sportlichen Erfolgen verhelfen soll. „Dass sich Hillary für uns entschieden hat, freut mich sehr. Sie war für mich nochmal ein zentrales Puzzleteil. Hillary bringt zum einen mit ihrer 1,88m-Körpergröße nochmal eine ganze Menge Physis ans Netz und zum anderen besitzt sie einen enormen Erfahrungsschatz. Sie hat bereits an vielen Orten auf der ganzen Welt gespielt. Es ist toll, dass sie ihre Routine mit unseren jungen Spielerinnen teilen will“, sieht Trainer Konstantin Bitter in der 31-Jährigen eine Schlüsselspielerin für die kommende Saison.

Und auch Erfurts neue Powerfrau am Netz ist sich ihrer angedachten Rolle bewusst: „Ich habe mich entschlossen, Schwarz-Weiß Erfurt anzuschließen, weil ich in der Lage sein werde, in einer starken Liga zu spielen und gleichzeitig meine Erfahrung mit der Mannschaft zu teilen. Man möchte in Erfurt eine Mannschaft aufbauen, die sich wie eine große Familie anfühlt. Mir gefällt diese Vorstellung und ich möchte gerne meinen Teil dazu beitragen. Wir werden hart arbeiten, um erfolgreich zu sein und gleichzeitig aber auch eine starke Bindung auf und neben dem Feld aufbauen. Ich kann es kaum erwarten, meine Teamkolleginnen zu treffen und die Stadt zu erkunden.  Aber vor allem kann ich es kaum erwarten, dass wir uns in der Bundesliga mit den anderen Teams und deren Spielerinnen messen.  Wir haben große Ziele im Verein und ich weiß, dass wir sie gemeinsam erreichen können.“

Auch Erfurts Teammanager, Yves Wangemann, der den Spielerkader mit der Verpflichtung von Hillary Reynolds rund drei Monate vor dem Saisonstart nahezu komplett hat, ist überzeugt, dass mit ihr eine wesentliche Personalie unter Dach und Fach ist: „Mit Hillary konnten wir eine Spielerin mit internationaler Erfahrung, Willen und Führungsqualitäten davon überzeugen, ein wichtiger Teil unseres Teams in Erfurt zu werden. Sie ist eine außergewöhnliche Spielerin.“ StS, Foto: SWE / Hurley Reynolds

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