Zum letzten Spiel im Jahr 2020 empfängt Schwarz-Weiß Erfurt den Neunten, NawaRo Straubing, am Sonntag, 18 Uhr, in der Riethsporthalle.

Nur einen freien Tag hatten die Thüringerinnen zum Weihnachtsfest – den Heiligabend. Bereits am 1. Weihnachtsfeiertag ging es wieder zur nächsten Trainingseinheit in die Sporthalle am Sportgymnasium. Dort startete die Vorbereitung auf das letzte Spiel des Jahres, was zugleich der Start in die Rückrunde bedeutet. Es ist zugleich Spiel eins nach der Trennung von Trainer Dirk Sauermann. Die Verantwortung für die Vorbereitung und die Betreuung der Mannschaft zum Heimspiel gegen NawaRo Straubing übernahm Co-Trainer Hayden Nichol, der vom sonstigen Leipziger Jugendtrainer Thomas Bauch Unterstützung erhält. An dieser Stelle bedankt sich Schwarz-Weiß Erfurt bei ihm und seinem Verein, L.E. Volleys, dass sie es möglich gemacht haben.

Für die Schwarz-Weiß-Mannschaft heißt es nun, Farbe zu bekennen. Denn Trainer Dirk Sauermann hatte mit seinem selbstgewünschten, vorfristigen Abschied die Bahn frei gemacht und nimmt somit den unzufriedenen Spielerinnen das Alibi für nicht zufriedenstellende Leistungen in der Hinrunde. Damit wird die Partie auch zur Charakterfrage für einige.

Mit einem Sieg gegen das zwei Plätze und fünf Punkte vor ihnen stehende Gästeteam aus Niederbayern könnten sie ihren Status bestätigen. Gegen den USC Münster in der Vorwoche war die Ausgangskonstellation ähnlich. Mit einem 3:2-Sieg holten die SWE-Damen ihren zweiten Erfolg der Saison und dürften Selbstbewusstsein getankt haben. Vor der vierwöchigen Spielpause, die einige Spielerinnen für einen Heimatbesuch nutzen werden, wäre eine Aufstockung des Punktekontos beim Tabellenletzten sicher wichtig, um ab Ende Januar die Aufholjagd fortzusetzen.

Allerdings bedarf es da mindestens einer gleichen Energieleistung der gesamten Mannschaft wie beim Sieg am vergangenen Samstag. Denn NawaRo Straubing wird sich enorm kämpferisch und von Trainer „Bene“ Frank hoch motiviert auf dem Spielfeld präsentieren. Neben der Tabellenkonstellation spricht auch die bisherige Bilanz in den direkten Vergleichen in der 1. Bundesliga für die Gäste. Alle fünf Aufeinandertreffen gewannen die Gäubodenstädterinnen, so auch das Hinspiel (3:1). Straubing zählt zu den für Erfurt am unangenehmsten zu bespielenden Kontrahenten.

Ob Schwarz-Weiß Erfurt den Bock diesmal umstoßen kann, können alle Volleyballanhänger ab 18 Uhr im kostenlosen Livestream auf sporttotal.tv verfolgen. (StS, Foto: Sebastian Dühring)

Zur Seite von Schwarz Weiss Erfurt