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13.11.2021 Volleyball Bundesliga Damen, Schwarz-Weiß Erfurt vs. VfB Suhl Lotto Thüringen

Das 16. Thüringenderby geht mit 3:0 an den VfB Suhl LOTTO Thüringen. Somit bleibt es dabei, dass Schwarz-Weiß Erfurt in heimischer Halle gegen die Südthüringerinnen nicht gewinnen kann.

Die Liste der kranken, verletzten oder angeschlagenen Spielerinnen auf Erfurter Seite ist lang. Dennoch war die Hoffnung bei den Landeshauptstädterinnen da, in der heimischen Riethsporthalle den Suhlerinnen einen Kampf auf Augenhöhe bieten zu können. Doch nach einem guten Start (6:2), hielt die Hoffnung nur noch bis zur zweiten technischen Auszeit (15:16). Ab da schwangen die Gäste, angeführt von einer überragenden Danielle Harbin, den Taktstock. Bei Erfurt ging nichts mehr und mit zwei Eigenfehlern endete der Durchgang mit 25:18 für den Tabellensechsten.

Die Dominanz der Gäste wurde im zweiten Satz noch deutlicher. Während bei Schwarz-Weiß nichts mehr zusammenlief, funktionierte beim VfB alles. Suhl gewann alle langen Ballwechsel und spielte sich in einen Rausch. Erfurt sah kaum einen Stich und musste den Satz mit 13:25 abgeben. Bezeichnend, dass Danielle Harbin den letzten Angriff im Spielfeld versenkte.

Dass die Gastgeberinnen sich nicht einfach ihrem Schicksal ergeben wollten, zeigten sie im dritten Satz. Trotz individueller Überlegenheit, gaben sie keinen Ball verloren und versuchten mit den VfB-Damen mitzuhalten. Somit entwickelte sich ein Schlagabtausch, wie es sich Erfurt vorgenommen hatte. Wechselnde Führungen sorgten für beste Stimmung auf den Rängen. Bis zum 17:19 konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Im Satzfinish hatte dann wieder der favorisierte Gast die besseren Argumente und band den Satz zum 25:21 zu.

Suhl ging als verdienter Sieger jubelnd vom Spielfeld und feierte mit den mitgereisten Anhängern den 15. Sieg im Derby. Erfurt kann enttäuscht sein, dass sie nicht das Niveau vom Spielbeginn durchhielten. Aber gerade weil ihnen das Verletzungspech am Schuh klebt, muss niemand Trübsal blasen. Kommenden Samstag geht es auf ein Neues – dann in Dresden beim DSC. StS, Foto: Sebastian Schmidt

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