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Auch zur kommenden Saison wechselt ein Talent aus der Kaderschmiede des Deutschen Meisters, Dresdner SC, in die Thüringer Landeshauptstadt. Vom Bundesstützpunkt kommt Mittelblockerin Lena Liegert nach Erfurt und startet hier in ihr erstes Profijahr.

In der abgelaufenen Saison 2020/2021, die für die 19-Jährige mit schwerer Krankheit und Verletzung begann, startete sie mit ihrem VC Olympia Dresden in der zweiten Halbserie durch und wurde am Ende Vierter in der 2. Bundesliga Süd. „Jetzt freue ich mich auf ein Jahr, in dem ich mich voll auf Volleyball konzentrieren kann. Es ist Chance und eine Ehre zugleich, für Erfurt in der 1. Bundesliga spielen zu dürfen. Da hänge ich mich jetzt voll rein“, so die gebürtige Dresdnerin, die gerade ihr Abitur am Sportgymnasium erfolgreich abgeschlossen hat.

Dass die 1,86m große Mittelblockerin in die Thüringer Landeshauptstadt wechselt, hat auch mit Coach Konstantin Bitter zu tun. „Ich habe Lena bereits die letzten beiden Jahre beim VCO Dresden beobachten können. Sie ist eine sehr intelligente Person, arbeitet hart an sich, gibt nie auf und opfert sich stets auf fürs Team. In Dresden hat sie eine tolle Ausbildung genossen. Nun möchte ich ihr die Hand reichen und bin sehr spannt auf ihre weitere Entwicklung. Ich bin überzeugt davon, dass Lena bei uns ihren Weg gehen wird und sich dem Profisport und dem Niveau der 1. Bundesliga schnell anpassen kann“, möchte Erfurts Trainer der veranlagten Spielerin zum Durchbruch im Volleyball-Oberhaus verhelfen.

Einig sind sich sowohl der Trainer als auch Teammanager Yves Wangemann, dass es „eine super Sache ist, wenn sich junge Spielerinnen des Bundesstützpunktes in Dresden für unseren Weg entscheiden und Teil des Projektes sein wollen“. Lena Liegert ist nach Michelle Petter, Rica Maase und Meghan Barthel bereits die vierte Spielerin, die sich für den Weg von Deutschlands Vorzeigeverein in puncto Nachwuchsarbeit nach Erfurt entscheidet. StS, Foto: SWE/Liegert

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