Erfurter Universitätsgeschichten: „Diagramme in der Amploniana“

Mit einem Vortrag von Dr. Berthold Kreß über die „Diagramme in der Amploniana“ setzt die Universität Erfurt die Reihe „Erfurter Universitätsgeschichten“ in ihrem Jubiläumsjahr am Dienstag, 30. April, fort. Beginn ist um 19 Uhr in der Kleinen Synagoge, An der Stadtmünze 5. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Wie
heute waren Diagramme und Tabellen auch in der mittelalterlichen Wissenschaft
ein unentbehrliches Hilfsmittel. Als die weltweit größte erhaltene
wissenschaftliche Bibliothek des 15. Jahrhunderts besitzt die in der
Universitätsbibliothek bewahrte „Bibliotheca Amploniana“ dafür zahlreiche
Beispiele von Lasterbäumen über Aderlassmänner bis zu Finsternis-Diagrammen. In
seinem Vortrag stellt Berthold Kreß einige der schönsten kurz vor.

Kreß
studierte Kunstgeschichte in München und wurde in Cambridge mit einer Arbeit
über Diagramme der Reformationszeit (bei der er unter unterem eine Handschrift
im Erfurter Augustinerkloster beschrieb) promoviert. Er arbeitete mehrere Jahre
an der Bilddatenbank des Warburg Institute in London. Seit Oktober 2018 ist er
wissenschaftlicher Volontär in der Sondersammlung der Universitätsbibliothek
Erfurt.

Die
nächste Veranstaltung in der Reihe „Erfurter Universitätsgeschichten“ folgt
dann am 28. Mai, ebenfalls um 19 Uhr in der Kleinen Synagoge.

Weitere
Informationen zur „Bibliotheca Amploniana“ unter: www.uni-erfurt.de/amploniana.

Der Beitrag Erfurter Universitätsgeschichten: „Diagramme in der Amploniana“ erschien zuerst auf WortMelder.

Quelle: https://aktuell.uni-erfurt.de/2019/04/23/erfurter-universitaetsgeschichten-diagramme-in-der-amploniana/