Foto: © Stadtverwaltung Erfurt
Kurz vor der öffentlichen Verkündung informierte das Unternehmen Erfurts Oberbürgermeister Andreas Horn heute Morgen über diesen Schritt. Dieser konnte eine Schließung des Standortes des Unternehmens nicht mehr abwenden, die Entscheidung ist bereits außerhalb Erfurts getroffen worden.
„Ich bedauere diese Entscheidung zutiefst, vor allem, weil wir keine Chance hatten, sie zu beeinflussen. Eine frühere Beteiligung der Stadt an dieser Entscheidung des Konzerns hätte ich mir dringend gewünscht. Das ist nicht nur eine traurige Nachricht für Erfurt und Thüringen, sondern auch für den Wirtschaftsstandort Ostdeutschland“, so Horn. Er betont aber auch: „Wie uns das Unternehmen versicherte, liegt diese Entscheidung nicht an den Rahmenbedingungen hier vor Ort. Erfurt ist weiterhin ein attraktiver Wirtschaftsstandort in der Mitte Deutschlands.“
Der Fokus des Oberbürgermeisters liegt jetzt darauf, den 2.700 Mitarbeitern zur Seite zu stehen. Horn ist in enger Abstimmung mit der Landesregierung. Er hat bereits für den morgigen Freitagvormittag zu einem Krisengespräch ins Rathaus eingeladen. Bereits bestätigte Teilnehmende sind neben den Entscheidern von Zalando auch die Wirtschaftsministerin des Landes Thüringen und die Leiterin der Agentur für Arbeit. Oberstes Ziel ist es, Lösungen für die Mitarbeitenden und den Wirtschaftsstandort Erfurt zu entwickeln.
