Zwei Männer halten ein Schild mit Aufschrift in der Hand.



Nach rund zwölfmonatiger Bauzeit wurde der neue Erweiterungsbau der Gemeinschaftsschule 6 „Steigerblick“ am Dienstagvormittag feierlich eingeweiht. Neben den Schülerinnen und Schülern sowie der Schulleitung nahmen auch Oberbürgermeister Andreas Bausewein, Michael Stange und Christian Küffner vom ausführenden Bauunternehmen teil.


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Foto: Oberbürgermeister Andreas Bausewein und Schulleiter Thomas Stalzer freuen sich über den Neubau.
Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Die bauvorbereitenden Maßnahmen dieses ersten Bauabschnittes am Schulzentrum im Erfurter Südwesten begannen im April 2021. Zum Abschluss wurde die Freifläche von Juni bis August dieses Jahres fertiggestellt. Die Kosten betragen insgesamt rund 7,1 Millionen Euro. Ähnlich, wie beim Schulneubau in Kerspleben, setzte die Stadtverwaltung auch hier auf einen Generalunternehmervertrag. Das ausführende Bauunternehmen war Züblin Hochbau.

„Wir freuen uns sehr, dass der Erweiterungsbau planmäßig fertiggestellt werden und mit Schuljahresbeginn in Betrieb gehen konnte, in unserer gegenwärtigen Zeit ist das nicht selbstverständlich. Nun können wir hier für den Erfurter Südosten alle Schulformen anbieten in einem modernen, energieeffizienten und barrierefreien Schulgebäude“, so Andreas Bausewein zur offiziellen Einweihung des Neubaus.

Nachdem Grund- und Regelschule zur Gemeinschaftsschule zusammengelegt wurden, schnellten die Schülerzahlen in die Höhe. Die damit einhergehende Platznot sollte durch einen Erweiterungsbau beendet werden. Der dreigeschossige Erweiterungsbau bietet auf rund 2.500 Quadratmetern Platz für über 30 barrierefreie Unterrichts-, Gruppen- und sogenannte Differenzierungsräume sowie zwei Lehrerzimmer. Zusätzlich ist das Gebäude barrierefrei und hat ein Gründach. Die Beleuchtung erfolgt energiesparend mit LED. Ab dem kommenden Schuljahr sollen in Hochheim auch erstmals zwei elfte Klassen unterrichtet werden, wie der Schulleiter Thomas Stalzer verkündete.

„Die Landeshauptstadt Erfurt wird in den kommenden Jahren bei ihren Gebäuden den Fokus auf die beiden zentralen Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung legen müssen“, erklärt Arne Ott, der Leiter des Amtes für Gebäudemanagement. Das beginne beim ganzheitlichen Planen, Bauen und Betreiben der Objekte und gehe bis hin zu wesentlichen Fragen der Lebenszykluskosten und möglichen Nachnutzungskonzepten, über die man sich im Vorfeld als Bauherr und Betreiber Gedanken machen muss. „Wir sind daher froh, mit der Firma Züblin einen weiteren kompetenten Partner gefunden zu haben, mit dem wir diese Themen auch beim Schulbau in der Landeshauptstadt Erfurt angehen können.“

Der Erweiterungsbau der Gemeinschaftsschule erfüllt dabei hohe Anforderungen an den Umweltschutz. Durch die besondere, modulare Holz-Hybrid-Bauweise konnte das Globale Erderwärmungspotenzial (GWP) bei der Rohbauerstellung im Vergleich zur herkömmlichen Betonbauweise um 70 Prozent reduziert werden. Darüber hinaus wurde die Fassade mit einer langlebigen, wartungsarmen Wetterschale aus Eternitplatten zur Minimierung der Betriebskosten gestaltet. Die Verbesserung der Öko-Bilanz wird außerdem im Betrieb – beispielsweise durch die Nutzung von effizienter Wärmepumpentechnik – positiv beeinflusst.



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