EVAG: Blick in die 1960er-Jahre


Ende der 1930er-Jahre planten die Verkehrsbetriebe, das Straßenbahnnetz zum Einrichtungsbetrieb umzugestalten. So nennt man die Betriebsabwicklung mit Wendeschleifen oder Gleisdreiecken (in Erfurt nicht vorhanden), bei denen die Triebwagen nicht umgekuppelt werden müssen, sondern quasi der ganze Straßenbahnzug gedreht wird. Damit benötigt man nur noch Wagen mit einer Türseite und kann die Sitze überwiegend in Fahrtrichtung anordnen – damals wie heute ein Komfortmerkmal.

Und neben der Einsparung eines Führerstandes beim Triebwagen und dem damit verbundenen Platzgewinn ermöglicht diese Verfahrensweise einen erheblichen Zeitgewinn an den Endstellen, es verringert den Personalaufwand und erhöht auch die Durchlassfähigkeit der Wendeanlage, was bei dichten Zugfolgen notwendig ist und auch die Störanfälligkeit senkt. Der Vollständigkeit halber sei auch der Nachteil nicht verschwiegen: Man braucht natürlich auch Platz für die Wendeschleifen, und verschiedene Lösungsmöglichkeiten hat unser Netz ja zu bieten.



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