auf einem Dach befindet sich ein rechteckiges Gebilde mit aufgesetzten Sirenen

Fazit und Umfrage zum bundesweiten Warntag

14. September 2026
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Die Feuerwehr Erfurt zieht ein positives Fazit zum bundesweiten Warntag am 10. September: Die Auslösung auf Smartphones, über Warn-Apps, digitale Werbetafeln, Radio und Fernsehen hat – so ergeben es die ersten Auswertungen – besser funktioniert als in den Vorjahren.

Um ein objektives Bild zu erhalten, werden die Erfurterinnen und Erfurter gebeten, sich an einer Online-Umfrage zu beteiligen. Unter https://umfragen.erfurt.de/erhebung/l/warntag können sie beantworten, ob sie eine Sirene gehört haben und die Bedeutung der Töne kennen. Außerdem können sie Rückmeldung geben, über welche Kanäle sie die Warnung wahrgenommen haben. Die Teilnahme an der Umfrage ist anonym, die Beantwortung der sieben Fragen nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Die Ergebnisse helfen den Verantwortlichen, ein reales Bild der Warninfrastruktur und ihrer Wirksamkeit zu erhalten, und fließen in die weitere Planung ein.

Die acht neuen Sirenen haben funktioniert und decken wichtige Bereiche im Stadtgebiet ab: Mit den Standorten Multifunktionsarena und Warsbergstraße konnten erstmals auch Teile der Bevölkerung in der Innenstadt gewarnt werden. Die beiden Sirenen am Roten Berg (An der Lache) und am Gefahrenabwehrzentrum Süd in Melchendorf alarmieren Anwohnerinnen und Anwohner in Bereichen von Betrieben, die mit Gefahrstoffen agieren. Die vier neuen Standorte in Hochheim, Bischleben, Möbisburg und Molsdorf decken die Hochwassergefahren der Gera ab.

Das bereits vorhandene Frühwarnsystem mit acht Sirenen im Erfurter Osten wurde ebenfalls ausgelöst. Allerdings haben dort zwei Sirenen nicht funktioniert – sie werden jetzt durch die Wartungsfirma geprüft.

Die 13 Motorsirenen im Stadtgebiet können den Ton zur Warnung der Bevölkerung nicht abgeben und wurden zum Warntag nicht ausgelöst. Sie sollen in den kommenden Jahren gegen elektronische Sirenenanlagen ausgetauscht werden.

Noch in diesem Jahr kommen vier Sirenen in Marbach, Gispersleben, Kühnhausen und der Sulzer Siedlung hinzu. Gemeinsam mit den Sirenenanlagen, die bis 2032 zu errichten sind, sollen dann 50 Sirenen in Erfurt die Warnung der Bevölkerung ermöglichen. Auch für die Planung der Standorte ist eine Teilnahme an der Umfrage wichtig, um aus den theoretischen Werten eine reale Erreichbarkeit abzuleiten.

Zur offiziellen Stadt-Webseite Erfurt.de

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