83 Jahre nach der Deportation der Sinti und Roma aus Erfurt hat die Forschung neue Erkenntnisse über dieses Verbrechen an einer häufig vergessenen Opfergruppe erzielt. Sie werden vorgestellt bei der thematischen Führung durch die erneuerte Dauerausstellung „Techniker der ‚Endlösung‘“ am 4. März um 17 Uhr im Erinnerungsort Topf & Söhne. Dabei wird auch die Mittäterschaft der Firma J. A. Topf & Söhne am Völkermord an den Sinti und Roma in Auschwitz-Birkenau thematisiert. Das Erfurter Unternehmen stellte der SS leistungsstarke Öfen für die Beseitigung der Leichen zur Verfügung und zögerte nicht, technische Lösungen zur „Optimierung“ des Mordens in den Gaskammern zu liefern.
Thematische Führung im Erinnerungsort Topf & Söhne
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