Fünf Personen stehen über einen Tisch gebeugt und besprechen sich.



Seit vergangenem Donnerstag hat Erfurt ganz besondere Gäste: Im Rahmen der Klimapartnerschaft, die Erfurt seit dem Jahr 2019 mit der argentinischen Partnerstadt San Miguel de Tucumán pflegt, sind Beronica Apud, Ingenieurin und Betriebsleiterin Abfallwirtschaft, Claudia Amado, Architektin und Koordinatorin der Städtischen Liegenschaften und Ruben Costilla, Ingenieur und Leiter der Umweltplanung, mit Erfurter Fachleuten im Stadtgebiet unterwegs.


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Foto: Zum Arbeitstreffen heute im Rathaus: die argentinischen Gäste Ruben Costilla, Claudia Amado. Dazu Georg Ohlmann (Abteilung Internationale Verbindungen), Beigeordneter Andreas Horn und Oberbürgermeister Andreas Bausewein (v.l.).
Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Heute wurden die argentinischen Gäste von Oberbürgermeister Andreas Bausewein und dem Beigeordneten für Sicherheit und Umwelt, Andreas Horn, offiziell im Rathaus empfangen. Der Besuch steht ganz im Zeichen der Aktivitäten im Rahmen des Klimaschutzes und der Klimaanpassung. Schon seit 2019 wurde insbesondere mit Partnerinnen und Partnern aus dem Umwelt- und Naturschutzamt und den Erfurter Stadtwerken an einem ambitionierten Maßnahmeprogramm gearbeitet, das in beiden Städten umgesetzt werden soll. Dabei geht es hauptsächlich um Themen wie nachhaltige Abfallwirtschaft, Nutzung von erneuerbaren Energien, aber auch um die Anpassung an den Klimawandel.

So haben beispielsweise am Donnerstag die Gäste aus Tucumán in einem Workshop an der Erfurter Fachhochschule mit den Studenten der Fachrichtung Landschaftsarchitektur sehr intensiv an Ideen zur Umgestaltung des Leipziger Platzes gearbeitet, um diesen auch in heißen Sommern zum Verweilen attraktiv zu machen. Wie kann man nutzbringend verschatten, welche Bäume und Sträucher sind klimaangepasst und wie bekomme ich den Verkehrslärm vermindert? Hier kann die Thüringer Landeshauptstadt viel von den Argentiniern lernen.

Darüber hinaus stand und steht der Austausch zum Thema Mülltrennung und Nutzung des Deponiegases auf dem Programm. Dazu tauschten sich die Erfurter mit ihren Gästen in zwei Wertstoffsortieranlagen über die technischen Voraussetzungen für die Trennung und das Recycling gebrauchter Verpackungen aus. „Dabei und beim Thema Erneuerbare Energien soll unser Knowhow den Argentiniern helfen, Maßnahmen in ihrer Heimatstadt umzusetzen. Bisher gibt es dazu in Argentinien kaum Aktivitäten, was wir im Rahmen der Klimapartnerschaft gern ändern wollen“, blickt Andreas Horn voraus.



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