Prof. Dr. Julia Knop

Die Erfurter Dogmatikerin, Prof. Dr. Julia Knop, hält ökumenische Gemeinden für eine “attraktive Zukunftsvision”. In Minderheitssituationen sowie im Zuge zunehmender Säkularität könnten die Kirchen nur dann überzeugen, wenn sie gemeinsam für den christlichen Glauben eintreten, erklärte sie im Interview mit Domradio.de.

Erst kürzlich hatte der Landesbischof der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover, Ralf Meister, sich öffentlich dazu geäußert, dass er Kirchengemeinden mit evangelischen und katholischen Christen für möglich halte. “Das ist eine tolle, attraktive Zukunftsvision”, urteilte Knop im Gespräch. Und sie fährt fort: “Der Vorschlag zeigt für mich aber auch, dass sich das Verständnis von Konfessionalität verändert. Man denkt Konfessionalität nicht mehr so stark von der Institution, von Autoritäten und Strukturen her, sondern eher als einen christlichen Stil oder eine Spiritualität, die jemanden ansprechen kann, auch wenn er institutionell der anderen Konfession zugehört. Auch deshalb wächst vor Ort sicherlich und hoffentlich vieles immer mehr zusammen.”

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Das vollständige Interview von Domradio.de mit Prof. Dr. Julia Knop lesen Sie unter: www.domradio.de/themen/ökumene/2020-01-08/oekumene-sollte-ganz-selbstverstaendlich-sein-dogmatikerin-julia-knop-ueber-entwicklungen-der.

Das Interview zum Nachhören gibts unter: www.domradio.de/audio/gemeinsam-am-tisch-des-herren-ein-interview-mit-julia-knop-professorin-fuer-dogmatik-der.

Der Beitrag “Gemeinsam am Tisch des Herrn” – Welche Perspektiven gibt es für die konfessionelle Versöhnung zwischen Christen? erschien zuerst auf WortMelder.

Quelle: https://aktuell.uni-erfurt.de/2020/01/10/oekumene-gemeinsam-am-tisch-des-herrn/