Mülltrennung sinnlos?

Mülltrennung sinnlos?


Beschäftigungstherapie für das gute Ökogewissen oder praktischer Umweltschutz? Der Sinn hinter der Mülltrennung wird oft hinterfragt und ist voller Mythen. Seit 27 Jahren wird der Abfall in Deutschland getrennt, die Tonnenwelt wurde bunter. Grund war die Verpackungsverordnung.

Ja, Deutschland war damit ein Vorreiter, nein wir sind nicht die einzigen, die Abfall trennen und nein, wir sind keine Trennweltmeister. Andere machen mittlerweile mehr. Wir sind aber noch im oberen Mittelfeld. Meisterhaft sind wir aber in der Erzeugung von Plastikmüll. Dessen Menge hat sich seit 1991 in Deutschland fast verdoppelt. Mit durchschnittlich 150 Kilo Verpackungsmüll pro Kopf im Jahr ist Deutschland mit klarem Vorsprung Europameister. Da habe ich schon einen Mythos zerstört. So öko sind wir Deutschen nicht. Vorbild für andere Länder sind wir auch nur bedingt. Grund dafür ist wohl die Komplexität unseres Abfallwirtschaftssystems. Die Mülltrennung in Deutschland ist eine Wissenschaft für sich. Ein Blumentopf zum Beispiel kann in unterschiedliche Tonnen gehören. War der Blumentopf zum Beispiel Beigabe beim Pflanzenkauf, gilt er als Verpackung – und müsste damit über die gelbe Tonne oder den gelben Sack entsorgt werden. Wird ein Blumentopf dagegen separat gekauft, gehört er beim Ausrangieren in die Restmülltonne.



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