Zwei Männer stehen an einer Schiffsreling und schauen auf das von bunten Plastiktüten übersäte Meer.



Das Amt für Wirtschaftsförderung – projektverantwortlich für den Pop-up-Store F11 – stellt den Monat März 2020 unter das Motto „Kunst“. In der ersten Monatshälfte sorgt eine Karikatur-Ausstellung für „Glänzende Aussichten“ – anschließend werden die Klänge eines Pianos, gespielt von einem Pianisten aus New York, das Publikum des Fischmarktes in seinen Bann ziehen. Die Thüringer Bachwochen lassen dann grüßen.

Foto: © Bischöfliches Hilfswerk Misereor e. V.

Initiator der Ausstellung „Glänzende Aussichten“ ist die Stabsstelle Nachhaltigkeitsmanagement des Dezernates Sicherheit und Umwelt der Stadtverwaltung Erfurt in Kooperation mit dem Bischöflichen Hilfswerk Misereor e. V. In 99 Karikaturen zu Themen wie Lebensstil, Konsum, Klimawandel und Gerechtigkeit wagen 40 Karikaturistinnen und Karikaturisten einen überraschend anderen Blick auf die Herausforderungen unserer Zeit. Ausstellungsthemen sind Ernährung, Konsum, Umweltschutz, Klimaüberhitzung und Gerechtigkeit. Neben dem F11 gibt es zeit­gleich drei weitere Ausstellungsstandorte in Erfurt – dies im LandMarkt-Café, im Bio-Laden Clärchen und im Atrium der Stadtwerke Erfurt.

Die Ausstellung lässt sich von der „Sorge für das gemeinsame Haus“ – unsere Erde – leiten. Die Karikaturen zeigen: „Das hat etwas mit mir zu tun“. Besucher erkennen, dass Warten und Schimpfen auf „die Politik“ uns davon ablenken soll, im eigenen Alltag Gewohnheiten zu ändern. Auf witzige, verblüffende und manchmal auch erschreckende Weise regen sie zum Nachdenken an.

Der Erzbischof von Bamberg, Herr Dr. Ludwig Schick und der Hauptgeschäftsführer von Misereor Pirmin Spiegel laden dazu ein, sich überraschen und berühren zu lassen, sich in Frage zu stellen, mitzudenken und mitzuwirken für mehr Gerechtigkeit und ein gutes Leben in einer besseren Welt. „Dazu“, so der Wirtschaftsbeigeordnete Steffen Linnert, „möchten wir mit unserem kreativ-flexiblen Store sehr gerne beitragen. Ein herzliches Dankeschön gilt Frau Kathleen Wedekind, die sich mit ihrem Unternehmen ‘Fräulein Klimperkram’ für einen verlängerten Aufenthalt entschieden hat und damit die ganztägige Zugänglichkeit der Ausstellung ermöglicht.“



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