blank

Bei Schwarz-Weiß Erfurt gibt es einen Wechsel auf der Stelle des Co-Trainers. Nachdem der Vertrag mit Thrasyvoulos Efstathopoulos ausgelaufen war, wurde mit Mateusz Zarczynski ein in der 1. Volleyball-Bundesliga bekannter Trainer als Assistent von Konstantin Bitter verpflichtet.

„Wir bedanken uns bei ‚Akis‘ für sein einjähriges Engagement in unserem Verein und wünschen ihm alle Gute für seine Zukunft. Er hatte ebenfalls Anteil, dass die vergangene Saison aus unserer Sicht erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Jetzt sind wir froh, dass wir mit Mateusz einen Kenner unserer Liga als Nachfolger präsentieren können“, kommentiert Teammanager Yves Wangemann den Wechsel an der Seite von Cheftrainer Konstantin Bitter.

Mateusz Zarczynski war in der Vergangenheit bereits bei zwei deutschen Erstligisten unter Vertrag. Von 2017 bis 2020 arbeitete er beim VfB Suhl zunächst als Co-Trainer von Han Abbing und übernahm nach dessen Entlassung im Frühjahr 2018 die Verantwortung an der Seitenlinie. In der Saison 2020/21 war er, ebenso wie Konstantin Bitter, Co-Trainer beim Dresdner SC und wurde Deutscher Meister. Danach kehrte der 31-jährige Pole an seine frühere Wirkungsstätte zu Volley Wroclaw (vormals Impel Wroclaw) zurück und übernahm im Saisonverlauf die Cheftrainer-Position.

Die gute Zusammenarbeit in Dresden, die gegenseitige Wertschätzung und der nicht abgerissene Kontakt waren dann auch der Hauptgrund, weshalb Mateusz Zarczynski nicht lange überlegen musste, als die Anfrage aus Erfurt kam. „Neben ‚Konsti‘ als Cheftrainer, war es die gute Entwicklung, die Schwarz-Weiß Erfurt in der letzten Saison genommen hat, was mich gereizt hat. Außerdem ist die Bundesliga eine interessante Liga mit vielen Zuschauern in der Halle, wo es Spaß macht zu spielen“, nennt der zweifache Familienvater seine Motivation, zum dritten Mal in Deutschland zu arbeiten. Bevor die Saison Ende Oktober in Deutschland startet, weilt er noch mit der tschechischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft, dessen Co-Trainer er ebenfalls ist.

Dass der neue Co-Trainer erst später in der Vorbereitung zu den Schwarz-Weißen stößt, sieht Erfurts Cheftrainer nicht als Problem. „Da wir uns bereits aus Dresden kennen, braucht es keine Kennenlernphase. ‚Mati‘ ist ein toller Typ und ich kann ihm in jeder Hinsicht voll und ganz vertrauen. Da kommt eine Menge Erfahrung und gute Qualität nach Erfurt. Ich freue mich sehr, die kommende Aufgabe mit ihm an meiner Seite anzugehen.“StS. Fotos: Steve Bauerschmidt, SPR média sro

Zur Seite von Schwarz Weiss Erfurt

Vorheriger ArtikelITnet Thüringen: Digitales Thüringen | 2022
Nächster ArtikelVortrag über die archäologischen Forschungsergebnisse zur Leonhardskirche auf dem Petersberg