„Krisen überstehen wir am besten gemeinsam!“



Am Donnerstag, dem 20. Mai, findet von 15 bis 18 Uhr ein digitaler Workshop zum Thema „Jüdische Hochzeit im Mittelalter“ statt. Dort geben hochkarätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Österreich und Deutschland Einblicke in die aktuelle Forschung.

Im Mittelpunkt des Workshops stehen der Ehevertrag, der Hochzeitsring sowie die eigentliche Zeremonie im Mittelalter. Am Beispiel der Kremser Ketubba von 1391/92, der einzigen bemalten Eheverschreibungsurkunde aus dem mittelalterlichen Aschkenas, zeigt Martha Kreil die rechtlichen Grundlagen der Eheschließung auf. Die Bedeutung des Rings im Hochzeitsritual und des Brautpreises, der damit ausgehandelt wird, als auch die eigentliche Feierlichkeit, die der formellen Zeremonie dann folgt, sind Thema bei Maria Stürzebecher. Markus Wenninger berichtet über Christen als Gäste bei jüdischen Hochzeiten und anderen Festen.

Die neue Sonderausstellung in der Alten Synagoge, die derzeit nur virtuell besucht werden kann, zeigt wertvolle Leihgaben, die im Dialog mit den Objekten in der Dauerausstellung neue Einblicke in die religiöse und kulturelle Tradition und Praxis der Hochzeit im Judentum ermöglichen.

Der Workshop findet online statt. Interessierte können sich per E-Mail anmelden und erhalten im Anschluss den Link. Der Workshop kann auch live über den YouTube-Kanal der Kulturdirektion (@erfurtkultur) verfolgt werden.



Mehr dazu auf der Quell-Seite: Erfurt.de

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